Mi, 17. Oktober 2018

Zahlreiche Muren

07.08.2018 11:00

Hitze und Unwetter halten Einsatzkräfte auf Trab

Brütende Hitze und entsprechend intensive Wärmegewitter halten derzeit die Einsatzkräfte im ganzen Land auf Trab. In Tirol und Vorarlberg etwa kam es zu mehreren Murenabghängen, Menschen wurden eingeschlossen. In Salzburg mussten Wanderer geborgen werden, die - geschwächt von der Hitze - nicht mehr weitergehen konnten. Übrigens: Der Hitzepol am Montag lag in Innsbruck, mit 34,9 Grad Celsius!

Starke Regenfälle führten am Montagabend in Tirol zu mehreren Murenabgängen. Straßen wurden verlegt. Sieben Menschen mussten deshalb etwa im Windachtal im Ötztal (Bezirk Imst) vom Polizeihubschrauber „Libelle“ ausgeflogen werden. Zwei weitere Personen wurden zu Fuß von der Bergrettung Sölden ins Tal begleitet. Alle blieben unverletzt.

Muren in Vorarlberg
In Vorarlberg ein ähnliches Bild: Gewitter lösten zwei Muren aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Vorarlberger Feuerwehr war zwischen 17 und 19 Uhr vor allem in Zürs, Stuben, in Klösterle und im hinteren Montafon verstärkt im Einsatz. Vor allem umgestürzte Bäume, über die Ufer getretene Bäche und vollgelaufene Keller hielten die Einsatzkräfte in Atem.

Erschöpfte Wanderer geborgen
Die Hitzewelle machte auch Wanderern in Salzburgs Bergen zu schaffen. In Saalfelden verließen einen 63-jährigen Belgier die Kräfte. Er wurde am späten Abend von Bergrettern auf einer Seehöhe von 1900 Metern unverletzt entdeckt und mit dem Polizeihubschrauber ins Tal geflogen.

In Radstadt (Pongau) wurde die Bergrettung zu einem erschöpften Wanderer in die Forstau gerufen. Sechs Bergretter trugen den 66-Jährigen in einer Universaltrage ins Tal. In Sportgastein (Pongau) fanden zehn Bergretter eine erschöpfte Frau (60) am Kreuzkogel.

34,9 Grad in Innsbruck
Innsbruck war am Montag mit 34,9 Grad Spitzenreiter der heißesten Orte in Österreich. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die ebenfalls in Tirol liegenden Orte Haiming (33,9 Grad) und Mayrhofen (33,8 Grad). Interessanterweise wurde aber auch die niedrigste Temperatur in Tirol verzeichnet: Auf dem Brunnenkogel hatte es auf 3437 Metern Seehöhe nur zwölf Grad. In der Wiener Innenstadt schwitzten die Anrainer, Touristen und Fiakerpferde derweil bei 31,3 Grad.

15. Tropennacht en suite
Apropos Wien: In der Wetterstation Innere Stadt wurde in der Nacht auf Dienstag die 15. Tropennacht in Folge gemessen. Hier könnte noch diese Woche ein neuer Rekord aufgestellt werden: Die längste Serie an dieser Stelle waren 17 Tropennächte hintereinander im Sommer 1994.

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