So, 23. September 2018

Urlaub auf vier Pfoten

17.07.2018 09:30

Hotels und Pensionen für Hunde haben Hochsaison

Herrchen und Frauchen haben einen Urlaub gebucht - doch wohin soll der Hund in dieser Zeit? Auf diese Frage hat nicht nur Irmgard Arnberger-Pavlik, die das Hundehotel „Dog-Care“ in Steyregg betreibt, eine Antwort. In Oberösterreich gibt’s verschiedene Betriebe, in die die Vierbeiner „einchecken“ können. Zur Ferienzeit herrscht Hochbetrieb. „Wir sind ausgebucht“, so Arnberger-Pavlik.

In Asten wartet bei „DogCity“ ein 14.000 Quadratmeter großes Areal samt Themenparks auf die Vierbeiner. Wilbirg Neundlinger betreibt in Niederwaldkirchen die Pension „Dog’s Holiday“, während in Steyregg Irmgard Arnberger-Pavlik ein Hundehotel führt. „Dog-Care“ heißt der Betrieb. „Es ist ein kleines, feines Hundehotel“, sagt die 63-Jährige. Vier Zimmer gibt’s, dazu zwei in Reserve. „Zwischen vier und sechs Hunde leben damit normalerweise bei uns, manchmal sind es auch mehr, wenn mehrere Tiere von einem Besitzer im selben Zimmer untergebracht werden.“

Mit Schwimmbecken
Was die Vierbeiner im Hundehotel erwartet? Arnberger-Pavlik serviert ihnen selbst gemachte Leckerli, hat ein eigenes Schwimmbecken für die Tiere. „Fünfmal am Tag gehen wir hinaus. Wir haben drei Hektar Platz, etwas Wald - das ist ein kleines Paradies“, schwärmt jene Frau, die gerade im Sommer zu hundert Prozent ausgelastet ist: „Zu den Ferienzeiten könnten wir locker die dreifache Kapazität haben.“

Fotos für die Besitzer
Ob die Hunde auch mal Heimweh haben? „Die Besitzer tun sich bei der Trennung schwerer als die Hunde, die sich ja darauf freuen, Spielgefährten zu haben“, sagt Arnberger-Pavlik. Die Herrchen und Frauchen der Gäste versorgt sie aber regelmäßig mit Fotos und Infos: „Das wird täglich erwartet, wir machen das auch.“

„EU-Heimtierausweis auf allen Auslandsreisen mitführen“
Wer seinen Hund in den Urlaub mitnimmt, sollte sich informieren, ob es Auflagen für die Einreise gibt. Gerald Zoglauer, Reisexperte vom ÖAMTC, weiß, worauf man achten muss.

„Krone“:Herr Zoglauer, was muss man als Hundebesitzer ins Ausland mitnehmen?
Gerald Zoglauer: Grundsätzlich gibt es pro Land unterschiedliche Bestimmungen. Der EU-Heimtierausweis ist aber unbedingt auf allen Auslandsreisen, auch außerhalb der EU, mitzuführen. Dieser dient als Bestätigung, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.

„Krone“: Wie sieht es mit den Bestimmungen in den beliebten Urlaubsländern aus?
Zoglauer: Wenn man mit dem Auto nach Italien fährt, gilt es, darauf zu achten, dass die Hunde nicht die Möglichkeit haben, in den Fahrerraum zu gelangen. In der Türkei muss man ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis mitführen, das nicht älter als zehn Tage sein darf. Was allerdings viele vergessen, man muss auch auf die Bestimmungen in den Durchfahrtsländern achten. So gibt es beispielsweise in Griechenland keine speziellen Einreise-Auflagen für Hunde - aber wenn man durch Serbien fährt, muss man einen Tollwut-Antikörpertest vorlegen können.

„Krone“:Gelten diese Richtlinien für alle Hunderassen?
Zoglauer: Für Listenhunde gelten noch strengere Regeln. In Kroatien etwa muss der Besitzer einen Zuchtnachweis besitzen, in Ungarn ist die Einreise gänzlich verboten.

Barbara Kneidinger, Philipp Zimmermann, Kronen Zeitung

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