Geldregen für Stadt

Zehn Radarboxen blitzten in Linz gleich 44.000-mal

Der nächste Radarkasten ist nun fix! Der Stadtsenat stimmte einer Messstelle in der Dallingerstraße zu. Der elften insgesamt.  Die Anschaffungskosten von 30.000 € dürften sich rasch rentieren. So wurden etwa 2016 rund 44.000-mal Schnellfahrer oder Rotlichtsünder geblitzt. In die Stadtkasse flossen damit 4,35 Millionen Euro.

Von einer Abzocke der Autofahrer will FPÖ-Verkehrsstadtrat Markus Hein trotz zehn neuer Radargeräte in den letzten drei Jahren nichts wissen: „Niemand wird gezwungen, schnell zu fahren. Auch wenn einen die Straßen manchmal ja regelrecht dazu verführen!“

Gewaltiger Anstieg von 2015 auf 2016
Der „Verlockung“ können offensichtlich immer weniger Lenker widerstehen. Seit 2010 haben sich die Einnahmen durch Tempo- und Rotlichtsünder von 2,07 auf zuletzt 4,35 Millionen Euro verdoppelt. Den größten Brocken machten aber die Radarstrafen aus. 2016 waren es 43.994. Ein Jahr zuvor 18.968. In diesen zwei Jahren wurden acht neue Radarkästen und zwei mobile Kameras angeschafft. Die Rotlichtkameras blitzten in beiden Jahren zusammen rund 6400-mal.

Auf Donaulände kommt neue Rotlichtkamera
Für 2017 liegen noch keine exakten Zahlen vor. Geplant wurde mit gleichbleibenden Einnahmen.  Obwohl in der Dauphinestraße und der Heliosallee zwei Radarkästen dazu kamen. Neue mobile Kameras wurden aber nicht angeschafft.

Auch viel mehr Falschparker
Ob die Dallingerstraße der einzige Zuwachs 2018 bleiben wird, ist offen. Heinz Felbermayr vom Stadtpolizeikommando: „Die Aufstellung geschieht immer im Einvernehmen mit der Stadt. Entscheidend sind Unfallhäufigkeit und auch die Anzahl von Beschwerden“. Fix ist die 13. Rotlichtkamera. Auf der Donaulände Höhe Kaisergasse wird bald auch geblitzt. Übrigens: Seit 2010 gab es auch einen massiven Anstieg der Strafen für Parksünder von rund 2 auf 3,6 Millionen Euro im Jahr 2017.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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