10.05.2018 14:59 |

„Ich hasse Merkel“

Asyl-Kurs: Lagerfeld will kein Deutscher mehr sein

Karl Lagerfeld „hasst“ die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wegen ihrer Flüchtlingspolitik und droht nun sogar mit der Rückgabe seiner deutschen Staatsbürgerschaft. Merkel habe mit ihrer Entscheidung, „eine Million Zuwanderer“ in Deutschland aufzunehmen, der AfD bei den Wahlen im vergangenen Jahr den Weg in den Bundestag geebnet, so der Modezar. Nun säßen „100 dieser Neonazis im Parlament“, weil Merkel die deutsche Geschichte „vergessen“ habe.

„Ich hasse Frau Merkel dafür“, polterte Lagerfeld im Interview mit der französischen Zeitschrift „Le Point“. Die Bundeskanzlerin habe bei ihrer Flüchtlingspolitik ein „gutes Bild“ abgeben wollen. Als „Pastorentochter“ ertrage Merkel die Verbrechen der Nazis nicht. „Das Paradoxe daran ist, dass Merkel das Böse an die Macht befördert, während sie es reparieren will“, so der Designer.

„Gebe Staatsbürgerschaft auf, wenn das so weitergeht“
Und Lagerfeld droht sogar: „Wenn das so weitergeht, gebe ich die deutsche Staatsangehörigkeit auf“, sagte der seit 1952 in Paris lebende Modeschöpfer. Allerdings wolle er auch kein Franzose werden. Er möge Nationen nicht und fühle sich als Kosmopolit - und „hanseatisch“, fügte der in Hamburg geborene Chanel-Chefdesigner hinzu.

Lagerfeld polarisierte mit heftigem Flüchtlings-Sager
Bereits im November hatte sich Lagerfeld im französischen Fernsehsender C8 ablehnend über die Zuwanderung von Muslimen geäußert. Nach dem Mord von Nazi-Deutschland an Millionen Juden könne die Bundesregierung heute nicht „Millionen der schlimmsten Feinde“ der Juden ins Land holen, sagte er damals. Die Äußerung sorgte für heftige Kritik - bisher hatte Lagerfeld aber nicht bekundet, seinen deutschen Pass zurückgeben zu wollen.

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