Mo, 22. Oktober 2018

Musiker mit Herz

29.04.2018 15:32

DJ Avicii spendete bereits zu Lebzeiten Millionen

Nach dem tragischen, überraschenden Tod des schwedischen Star-DJs Avicii, der am 20. April im Oman tot aufgefunden wurde, ist nun bekannt geworden, dass er bereits zu Lebzeiten einen Großteil seiner nicht unbeträchtlichen Einkünfte gespendet hat, um anderen, denen es nicht so gut ging, zu helfen. Laut einem Bericht des britischen „Mirror“ soll Tim Bergling, wie der Musiker und Produzent mit bürgerlichem Namen hieß, mehrere Millionen Euro für gute Zwecke gespendet haben.

Im Jahr 2012 etwa sollen die Einnahmen von Avicciis US-Tournee zur Gänze an „Feeding America“, die größte US-Wohltätigkeitsorganisation im Bereich Hungerhilfe, gegangen sein, berichtet das Blatt. Das Tafelnetzwerk betreibt im ganzen Land mehr als 200 Filialen.

Viel Geld für Hungerhilfe gespendet
Im Jahr darauf spendete Avicii erneut für die Hungerhilfe. Diese Mal ging das Geld an die schwedische Organisation „Radiohjälpen“, deren Chefin, Anna Hedenmo, nach der Todesnachricht auf Twitter postete: „Ruhe in Frieden, Tim Bergling. DANKE, dass du mit deinem großzügigen Beitrag über eine Million Euro die Grundlage für unsere Hungerhilfe gelegt hast.“

Der Schwede hat sich mit seiner Freigiebigkeit nie gebrüstet. Er gab allerdings offen zu, dass er mit dem Geld selbst nichts anfangen könne. So erklärte er in einem Interview mit dem „Mirror“ einmal: „Als ich anfing, richtig Geld zu verdienen, habe ich festgestellt, dass ich es eigentlich gar nicht wirklich brauche. Wenn du so viel Geld hast, dass du nicht brauchst, dann ist es das Vernünftigste, Menschlichste und Offensichtlichste, es jenen Menschen zu geben, die es wirklich benötigen.“

Woran Avicii starb, ist weiter unklar. Seine Familie gab nach seinem Tod ein Statement heraus, aus dem manche einen möglichen Selbstmord des Star-DJs herauslesen wollen. In der Mitteilung heißt es: „Er kämpfte mit Gedanken über Sinn, das Leben, Glück. Er konnte nicht länger weitermachen. Er wollte Frieden finden.“

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder

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