So, 23. September 2018

Horror-Schocker

11.04.2018 15:51

„A Quiet Place“: Bist du laut, bist du tot!

„A Quiet Place“ ist der vermutlich ruhigste Horrorfilm seit der Stummfilmzeit. John Krasinski lässt bei seinem Regiedebüt eine Familie um das Überleben in einer von Außerirdischen eroberten Welt kämpfen - Invasoren, die blind sind, aber von jeglichem Geräusch angezogen werden. Die einzige Chance zu überleben ist deshalb: absolute Stille. Kinostart: 12. April.

Es ist wahrlich keine schöne Welt, in der Lee Abbott (Krasinski) mit seiner Ehefrau Evelyn (Emily Blunt) und seinen Kindern leben muss. Irgendwo, irgendwann in den USA: Die Familie Abbott lebt auf einer einsamen Farm, umgeben von Wäldern und Maisfeldern - und blutrünstigen Monstern, die nach Gehör jagen.

Während zuvor unzählige Menschen den offensichtlich unzerstörbaren Kreaturen zum Opfer gefallen sind, half der Familie, dass Tochter Regan (gespielt von der tatsächlich tauben Schauspielerin Millicent Simmonds) gehörlos ist - und man sich deshalb mittels Gebärdensprache verständigen kann.

Es dauert mehr als eine halbe Stunde, bis das erste Wort im Film gesprochen wird. Die Familie läuft nur mehr barfuß über die Wege, auf denen Vater Lee Sand streut. Monopoly spielt man mit Stofffiguren. Deshalb stellt es eine essenzielle Bedrohung dar, dass Evelyn wieder schwanger ist.

So arbeitet man mit Hochdruck an einem schalldichten Raum im Keller. Doch selbstredend geht nicht alles so glatt wie erhofft. Und so kulminiert alles in der Nacht der Geburt...

Der Plot erinnert an Kult-Horrorregisseur M. Night Shyamalan („The Sixt Sense“, „Split“), wurde aber von Regieneuling John Krasinski („13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi“) nicht nur inszeniert, sondern auch mitgeschrieben. Der Schauspieler hat dann auch gleich die Hauptrolle übernommen und seine Ehefrau Emily Blunt („Der Plan“) an seine Seite als Evelyn geholt.

Bei einem überschaubaren Budget von 17 Millionen Dollar ist Krasinski ein spannender, unterhaltsamer und intelligenter Horror-Schocker gelungen - und damit einer der Überraschungshits des bisherigen Kino-Jahres. Bereits am Eröffnungswochenende spielte der Streifen in Nordamerika 50 Millionen Dollar ein und legte damit den zweitbesten US-Star des Jahres nach „Black Panther“ hin.

APA/red

Ingemar Pardatscher
Ingemar Pardatscher

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