Feilschen um Zukunft

ORF spart bei Personal und Manager-Bezügen

Österreich
25.10.2009 09:40
Unter dem Eindruck einer schwierigen finanziellen Lage haben sich ORF-Führung und Betriebsrat auf deutliche Einschnitte bei den Personalkosten einigen können. Bereits im kommenden Jahr sollen dadurch rund 20 Millionen Euro eingespart werden.

Auch das Management von Generaldirektor Wrabetz abwärts verzichtet heuer und im kommenden Jahr auf Gehaltserhöhungen sowie Bonifikationen. Darüber hinaus wird die Zahl der Führungskräfte um etwa 25 Prozent reduziert. Die Gesamtmaßnahmen im Personalbereich werden dem ORF im Jahr 2010 rund 50 Millionen an Entlastung bringen.

SP-VP-Gespräch geplatzt
Keine Fortschritte, was die Zukunft des staatlichen Senders betrifft, gibt es auf politischer Ebene. Ein für Donnerstag angesetzter Gesprächstermin zwischen den Verhandlungspartnern von SPÖ und ÖVP war kurzfristig geplatzt.

Eine Einigung zeichnet sich auf personeller Ebene ab. Ein der ÖVP nahestehender Mitarbeiter des ORF-Landesstudios in Niederösterreich soll kaufmännischer Direktor werden. Im Gegenzug könnte der ORF 60 Millionen Euro an Gebührenrefundierung erhalten.

von Claus Pándi, Kronen Zeitung

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