Bischoffshausen hatte die insgesamt zwölf Tafeln 1961 im Auftrag des Landes Kärnten unter dem Motto "Kunst am Bau" geschaffen. Als die Caféteria der Chirurgie im LKH Klagenfurt im Jahr 2001 renoviert werden sollte, wurde das riesige Relief abgehängt. Das Kunstwerk wurde ins Schloss Damtschach nach Wernberg geliefert, wo es von Markus Orsini-Rosenberg hätte restauriert werden sollen. Seither blieb es verschollen.
Erst ein Hinweis brachte Landesrat Peter Kaiser auf die Spur des Reliefs: "Der damals zuständige Kulturreferent hatte zwar die Absicht, das vom Zigarettenqualm stark in Mitleidenschaft gezogene Werk sanieren zu lassen. Aber er hat wohl darauf vergessen. Oder es fehlte dafür das Geld."
Dabei erscheinen die Kosten für die Restaurierung in Höhe von 20.000 Euro ja geradezu günstig im Vergleich zum Wert des Kunstwerkes. Die Expertin Ulli Sturm schätzt dieses nämlich auf weit mehr als eine Million Euro. Kaiser: "Das Relief darf nicht dem Verfall preisgegeben werden! Es würde gut ins LKH-Neu passen."









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