Die Veilchen müssen gegen Werder Bremen aber ziemlich sicher ohne Stammtorhüter Szabolcs Safar auskommen. Der 35-Jährige hatte sich am Samstag eine Schulterverletzung zugezogen, die sich bei einer Magnetresonanzuntersuchung am Montagnachmittag als Kapselüberdehnung herausstellte. Laut Austria-Angaben stehe damit "so gut wie fest", dass Safar gegen Bremen nicht zur Verfügung stehen wird. Anstelle von Safar würde Robert Almer im Austria-Tor stehen, der 19-jährige Heinz Lindner als zweiter Tormann aufrücken.
Auch Dragovic-Einsatz ungewiss
Für das Match im Horr-Stadion ist außerdem der Einsatz von Abwehrspieler Aleksandar Dragovic, dem eine Adduktorenzerrung zu schaffen macht, sehr fraglich.
Starke Partie gegen Meister Salzburg
Am Samstag hatte die Austria eine überzeugende Partie gezeigt und Meister Salzburg im Bundesliga-Schlager mit 1:0 bezwungen. "Das war extrem wichtig fürs Selbstvertrauen. Denn jetzt wissen sie, dass sie auch einen extrem guten Gegner schlagen können. Gegen Bremen wird aber noch ein bisschen mehr notwendig sein", glaubt der österreichische Rekord-Nationalspieler (103 Länderspiele), der von 1992 bis 1995 (Meister 1993, Cupsieger 1994) und von 1996 bis 2001 (Cupsieger 1999) bei Werder gespielt hat.
Auch Herzog weiß, dass für die Austria, die in ihren ersten beiden Partien der Gruppe L nur einen Punkt ergattert hat, ein Sieg gegen die Bremer Pflicht ist. Die Deutschen befinden sich hingegen nach zwei Siegen voll auf Kurs Richtung K.o.-Phase.
"Schaaf hat den Blick fürs Wesentliche"
Den Bremer Langzeit-Trainer Thomas Schaaf kennt Herzog aus vielen gemeinsamen Jahren in Bremen sehr gut. Der 48-Jährige, der seit 1999 als Cheftrainer von Werder fungiert, ist für Herzog die Idealbesetzung an der Weser. "Schaaf hat immer den Blick fürs Wesentliche, er verliert nie die Nerven. Und er kann vor allem mit jungen, talentierten Spielern sehr gut umgehen. Das hat man damals bei Diego gesehen und ist jetzt bei Özil genauso", so Herzog, der Werder deshalb auch als idealen Arbeitgeber für den derzeit verletzten 22-jährigen ÖFB-Teamverteidiger Sebastian Prödl sieht.
Die aktuelle Spielweise der Norddeutschen bezeichnet Herzog als "seriöser" als noch in der vergangenen Saison. "Werder ist vom Hauruck-Fußball ein wenig abgekommen und agiert ein bisschen solider. Die Spiele von Werder waren wunderbar anzuschauen, aber hinten waren sie eben extrem anfällig. Das hat sich jetzt geändert", analysiert Herzog.










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