Mo, 25. März 2019
16.10.2009 22:57

Eishockey-Liga

Black Wings nach 4:2 über den KAC Tabellenführer

In der 14. Runde der heimischen Eishockey-Liga haben die Black Wings Linz am Freitagabend einen 5:3-Sieg in Zagreb gefeiert und damit wieder die Tabellenführung vor den punktegleichen Graz 99ers übernommen. Die Steirer hatten sich bereits am Donnerstag im Heimspiel gegen den Villacher SV 4:2 durchgesetzt. Neben den Oberösterreichern schafften auch die Vienna Capitals einen 5:3-Auswärtserfolg beim Rekordmeister in Klagenfurt und sind damit weiter Tabellenvierte.

Vizemeister Salzburg setzte sich auf eigenem Eis gegen Fehervar mit 5:2 durch und verdrängte damit den KAC, der allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat, auf Platz sechs. Im vierten und letzten Freitagmatch bezwang Jesenice im slowenischen Keller-Derby Olimpija Laibach 7:5. Trotz dieses Heimsieges beträgt der Rückstand auf den Vorletzten aus Laibach noch immer fünf Zähler.

Linz feierte nach Blitzstart in Zagreb 5:3-Sieg
Ein starkes erstes Drittel hat den Linzer Black Wings für einen 5:3-(4:0, 1:1, 0:2)-Erfolg bei Medvescak Zagreb gereicht. Die Oberösterreicher eilten damit bereits zu ihrem siebenten Erfolg en suite und führen weiter die Tabelle an. Die Linzer, die im Vergleich zum Heimsieg gegen Laibach am vergangenen Dienstag unverändert aufs Eis kamen, legten einen Blitzstart hin und führten nach Toren von Robert Lukas (4.), Leahy (13.), Grabher-Meier (18.) und Bronillas (20./PP, 1. Saisontreffer) schon in der ersten Pause mit 4:0. Auch ein Torhüterwechsel ersparte Zagreb das 0:5 durch Philipp Lukas (27./PP) nicht, Hecimovic gelang erst in der 35. Minute der erste Treffer für die Gastgeber.

Nachdem sie für noch klarere Verhältnisse gesorgt hatten, schalteten die Oberösterreicher einen Gang zurück und leisteten sich nun auch einige unnötige Strafen. Diese ließen Alex Westlund immer wieder zum Brennpunkt des Spiels werden. Der US-Goalie blieb aber souverän, rettete einige Male spektakulär und hielt die "Null". Linz, das in der Folge sichtlich zurückschaltete, trat erst im Schlussdrittel wieder stärker auf, traf trotz teilweise rollender Angriffe aber nicht mehr. Das überließ man den Kroaten, die durch Brumercik und Sandrock in der Schlussminute noch zwei letztlich bedeutungslose Tore erzielten.

Clevere Caps feiern 5:3-Sieg beim KAC
Die Vienna Capitals haben am Freitagabend bei Österreichs Eishockey-Rekordmeister KAC einen verdienten 5:3-(1:1, 3:2, 1:0)-Erfolg gefeiert. Vor 4.483 Zuschauern agierten die so wie die Klagenfurter ersatzgeschwächten Wiener cleverer als die Gastgeber und sind damit weiter Tabellenvierte. Die Kärntner fielen dagegen hinter Vizemeister Salzburg auf Platz sechs zurück, haben jedoch ein Spiel weniger ausgetragen.

Die Klagenfurter begannen stark und führten bereits nach 70 Sekunden durch ein Tor von Jeffery Shantz. Doch Marc Tropper glückte in Minute acht im Powerplay der verdiente Ausgleich für die "Caps", die dann durch Benoit Gratton (24.) trotz Unterzahl erstmals in Führung gingen. Dieser Treffer war der Auftakt einer wahren Torlawine innerhalb von nicht einmal zwei Minuten. Denn nur 19 Sekunden vergingen bis zum 2:2 durch Paul Schellander im Powerplay (25.). Weitere 1:16 Minuten später jubelten die Fans in der Klagenfurter Stadthalle sogar über die 3:2-Führung für den KAC durch Shantz (26.). Die Freude währte aber nur 23 Sekunden, bis Tropper (26.) das 3:3 erzielte.

Nach diesem Treffer ersetzten die Kärntner den entnervten Goalie Rene Swette durch Hannes Enzenhofer. Bei den Wienern war dagegen Tormann Frederic Cassivi ein starker Rückhalt und neben den Doppel-Torschützen Tropper und Philippe Lakos, der die beiden Treffer zum 5:3-Endstand (38., 46.) beisteuerte, der Matchwinner.

Der KAC probierte im Finish alles, nahm Schlussmann Enzenhofer schon 2:49 Minuten vor der Schlusssirene vom Eis, der Anschlusstreffer gelang aber trotzdem nicht mehr. Die "Caps" revanchierten sich damit für die 3:5-Heimniederlage im ersten Saisonduell mit dem amtierenden Champion aus Klagenfurt.

Fehervar weiter dankbarer Gegner für Salzburg
SAPA Fehervar bleibt ein dankbarer Gegner für Eishockey-Vizemeister Salzburg. Die Mozartstädter gewannen am Freitagabend 5:2 (1:0, 1:1, 3:1) und haben alle sechs Heimspiele gegen die Ungarn seit deren Einstieg in die Liga 2007 gewonnen. Allerdings hatten die Salzburger dieses Mal einige Mühe mit den Gästen aus Ungarn und machten erst in den Schlussminuten des Spiels alles klar.

Zwar waren die Salzburger durch Treffer von Michael Schiechl (2.) und Dominique Heinrich (23.) in Führung gegangen, Csaba Kovacs (24.) sorgte jedoch bald für den Anschluss. Vor allem mit schwachem Powerplay-Spiel machte sich der Vizemeister das Spiel schwer. Matthias Trattnigs (44.) 3:1 beantwortete Arpad Mihaly (52./SH) mit dem erneuten Anschluss, danach stand die Partie an der Kippe. Erst in der 58. Minute sorgte Martin Ulmer für das entscheidende 4:2. Marco Pewal (60./EN) schob den Puck in der letzten Sekunde ins leere Netz - 5:2.

Graz 99ers schlagen Villacher SV 4:2
Bereits am Donnerstagabend besiegten die Graz 99ers den VSV mit 4:2 (3:0, 0:0, 1:2) und feierten damit im siebenten Heimspiel der Saison den siebenten Sieg. In den vergangenen zehn Spielen haben die 99ers stets gepunktet. Der VSV hingegen hat nun vier Spiele in Folge verloren.

Das Match war bald entschieden. Greg Day (7.), Patrick Harand (9./PP) und Eric Healey (10.) sorgten für die frühe 99ers-Führung. Im Schlussdrittel erhöhte Healey (52.) auf 4:0. Andreas Kristler (53./PP) und Marco Zorec (57.) sorgten letztlich nur noch für Villacher Ergebniskosmetik. In der Schlussminute hatten die Gäste die Chance auf den Anschlusstreffer, Graz-Goalie Fabian Weinhandl parierte aber einen Penalty.

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