„Der Bundesrechnungshof stellt dem Finanzmanagement des Landes ein vernichtendes Zeugnis aus“, wettert auch Landesvize Franz Steindl (ÖVP). Der Marktwert der über 150 Millionen Euro abgeschlossenen Spekulationsgeschäfte liege derzeit bei minus 31 Millionen Euro. Zusätzlich müsse das Land Zinsverluste hinnehmen. „Der Schaden durch die sogenannten Swaps bewegt sich bei mindestens 25 Millionen Euro“, so VP-Klubchef Rudolf Strommer.
„Die Verträge werden auch in den nächsten Jahren Millionenkosten verursachen“, meint Grüne-Obfrau Grete Krojer. In Zukunft solle es verboten werden, mit Landesgeld zu spekulieren.
Von einer „Momentaufnahme“ spricht dagegen SP-Mandatar Bieler. Der Landeshaushalt werde durch die Swaps nicht belastet. Eine endgültige Bewertung sei erst 2033 möglich.
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung









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