Was die Beamten der Suchtmittelgruppe des Bezirks Güssing mit Sicherheit zu wissen meinen, ist, dass die Frau offenbar seit Sommer 2008 am Dachboden ihres Einfamilienhauses eine Indoor-Plantage betrieben und weiters eine die gesetzliche Grenze übersteigende Menge an Cannabiskraut produziert und gebunkert haben dürfte.
13-Jähriger erkennt seine "Chance"
Durch die Aufbewahrung und Anpflanzung des Cannabiskrautes ermöglichte sie ihrem - noch strafunmündigen - Sohn den Zugang zu dieser Ernte. Offensichtlich realisierte der Bursch rasch die Möglichkeiten für sich, die sich aus der Entdeckung des Cannabis bei ihm zu Hause ergaben, denn er soll anschließend damit begonnen haben, mehrere hundert Gramm des berauschenden Krauts an zum Teil bereits ausgeforschte Abnehmer aus dem Bezirk Güssing weiterzugeben.
Mutter auf freiem Fuß angezeigt
Bei einer Hausdurchsuchung an der Adresse der Beschuldigten konnten am Dienstag geringe Mengen von Cannabiskraut vorgefunden und sichergestellt werden. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wurde gegen die 43-Jährige, die von dem Tun ihres Sohnes nichts gewusst haben dürfte, Anzeige auf freiem Fuß erstattet.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.