05.10.2009 17:32 |

Zusage von Darabos

Für mehr Sicherheit im Land: Kasernen werden ausgebaut

Steigende Kriminalität, Einbrüche am laufenden Band – die Verunsicherung in der Bevölkerung ist groß. Landeschef Hans Niessl will die Sorgen der Bürger in der Grenzregion ernstnehmen und mehr für ihre Sicherheit tun.

Als starken Partner in Sachen Sicherheit nennt Niessl das Bundesheer. "Die Soldaten geben den Menschen in der Grenzregion ein gutes Gefühl", so der Landeschef.

Investitionen in Kasernen 
Um diesen starken Partner für die Zukunft noch besser zu rüsten, werden in den nächsten Monaten rund 60 Millionen Euro in den Aus- und Umbau der Kasernen gesteckt. Größter Brocken ist die Kaserne Güssing, Spatenstich für das 48 Millionen Euro teure Projekt ist am kommenden Samstag.

12 Millionen sollen in den Standort Bruckneudorf fließen, in Eisenstadt sind kleinere Umbauten geplant. Sorgen um eine Personalreduktion in den Militärkommanden seien demnach unnötig. "Es gibt bereits eine Zusage von Minister Norbert Darabos, dass es zu keinen Kürzungen kommt", so Niessl.

Niessl gegen Absiedlung von Polizisten
Ganz anders die Situation bei der Polizei. Hier sollen nun wieder Beamte aus dem Burgenland nach Wien abgezogen werden. "Von den 50 Uniformierten aus ganz Österreich, die bald in Sollenau für Ausgleichsmaßnahmen eingesetzt werden, kommen 25 aus dem Burgenland", kritisiert Niessl.

von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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