Schock in Weißkirchen:

Erste Kindergarten-Helferin verliert Job

Schock in Weißkirchen an der Traun: Nach der Einführung der Kindergartengebühren am Nachmittag wurde ein Drittel der Kids abgemeldet. Eine Helferin muss gekündigt werden, drei weitere Angestellte verlieren Stunden. Auch in Holzhausen, Schleißheim und Pichl ist die Lage nicht rosig.

In Wels wurden 184 von 629 Kindern von der Nachmittagsbetreuung abgemeldet, noch sind aber keine Auswirkungen auf das Personal bekannt. Dennoch Grund genug für die Welser SP-Familiensprecherin Petra Müllner, die Lage im Bezirk Wels-Land zu erheben.

Viele Abmeldungen in Weißkirchen lösen Kündigung aus
Die Ergebnisse: In Weißkirchen haben sich die Kinder in der Nachmittagsbetreuung von 68 auf 44 reduziert. „Ich muss eine von vier Gruppen auflassen, und eine weitere ist ab etwa 13.45 Uhr überflüssig“, so Bürgermeister Norbert Höpoltseder. Eine Helferin, die seit Herbst angestellt war, selbst drei Kinder hat und alleinerziehend ist, muss er kündigen, drei Mitarbeiterinnen verlieren Stunden.

Schleißheim muss Krabbelstuben-Gruppe schließen
In Schleißheim fällt sogar eine Krabbelstuben-Gruppe weg.  „Weil die Kinder zusammen mit Geschwistern aus dem Kindergarten geholt werden“, so Müllner. In Holzhausen sind nur mehr 18 von 27 Kindern angemeldet, in Pichl 42 von 50 Kids.

Mehrere Gemeinden haben Gebühren noch nicht beschlossen
Wie sich die Gebühr weiter auswirkt, weiß niemand. Die meisten Gemeinden hätten noch keine Zahlen, so Müllner. Einige Wels-Land-Gemeinden, darunter Marchtrenk, haben noch keine Gebühren eingeführt, obwohl diese ab Februar fällig wären. Marchtrenks Stadtchef Paul Mahr: „Uns war das zu kurzfristig, wir beschließen das am 15. Februar. Die Kindergartenkosten im Februar zahlt die Stadt.“

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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