30.12.2017 14:38 |

Vierschanzentournee

Windgeplagter Kraft in Oberstdorf auf Platz 4!

Leider nicht der Halbzeit-Führende Stefan Kraft, sondern Kamil Stoch hat den Auftakt der 66. Vierschanzentournee der Skispringer in Oberstdorf für sich entschieden! Der Pole, der nach dem 1. Durchgang auf Platz vier gelegen war, siegte mit 279,7 Punkten vor dem Deutschen Richard Freitag (275,5) und seinem polnischen Landsmann Dawid Kubacki (270,1). Der österreichische Vorjahressieger Kraft musste sich bei schlechten Windbedingungen im Finale mit Rang vier (262,8) zufriedengeben.

Der Salzburger Kraft hatte im ersten Durchgang als einer von wenigen Springern etwas Aufwind gehabt und die guten Bedingungen zur klaren Bestweite von 132 Metern und zur Halbzeitführung genützt. Anders als im Vorjahr musste er die Spitzenposition aber abgeben, nur 119 Meter bei starkem Rückenwind und ein etwas zu später Absprung warfen den zweifachen Oberstdorf-Sieger zurück. "Der zweite war sicher nicht mein bester Sprung, aber trotzdem ganz okay. Bei diesen Bedingungen hätte ich einen perfekten Sprung gebraucht", meinte der Ex-Tourneesieger. Damit schaffte es erstmals seit elf Jahren kein Österreicher in Oberstdorf auf das Podest. "Ich wäre gerne heute auf dem Stockerl gestanden, aber es passt schon, ich bin voll dabei. Garmisch liegt mir jetzt ganz gut", erklärte Kraft.

Der 30-jährige Pole Stoch feierte nach Flügen auf 126 Meter und auf die Tageshöchstweite von 137 Meter seinen 23. Weltcup-Sieg, den ersten der Saison und den ersten in Oberstdorf. Topfavorit Richard Freitag verpasste als Zweiter seinen vierten Saison-Erfolg nach Weiten von 128,5 und 127 Metern um 4,2 Punkte. Sommer-Grand-Prix-Sieger Dawid Kubacki schaffte als Dritter (126,5/129 m) sein bestes Saisonresultat (9,6 zurück). Stoch freute sich über den Sieg nach dem fünften Halbzeitrang. "Das ist fantastisch. Beide Sprünge waren wirklich gut. Es war ein harter Wettkampf, denn das Wetter war sehr schwierig", betonte der Doppel-Olympiasieger. Freitag, meinte, es sei nicht einfach gewesen, alles auszublenden. "Aber ich habe eine Top-Ausgangslage, zwei Meter sind gar nichts bei den Schanzen, die jetzt noch kommen."

Kraft weiß um die Klasse des Spitzenduos. "Es wird ganz schwer sein, Kamil und Richi zu biegen." Der von Fachjournalisten zum "Skispringer des Jahres" gewählte Pongauer war einmal mehr der einzige Österreicher in den Top Ten. Gregor Schlierenzauer hatte zunächst trotz des laut FIS-Messung zweitstärksten Rückenwindes des Feldes den zehnten Zwischenrang (116,5 m) belegt, bei fast ebenso schlechten Bedingungen rutschte er im Finale (erneut 116,5) auf den 13. Platz zurück. Es war dennoch seine beste Saisonplatzierung nach dem späten Einstieg wegen einer Knieblessur. Er sei nicht unzufrieden, meinte der 27-Jährige. "Es war nicht einfach, aber ein Schritt nach vorne." In punkto Technik fehle aber noch einiges, gab er zu und hofft auf Garmisch. "Das war immer ein guter Boden für mich."

Der Wind nahm großen Einfluss auf den Ausgang, die Bonuspunkte für Rückenwind vermochten das nicht auszugleichen. Einige Mitfavoriten wurden früh zu Boden gedrückt. Der Slowene Peter Prevc, der Tourneesieger von 2015/16, verpasste sogar das Finale. Und die Chancen des Norwegers Daniel Andre Tande wurden stark reduziert: Bei der 65. Auflage hatte er die Chance auf den Gesamtsieg im letzten Sprung wegen eines Materialfehlers vergeben, diesmal geriet er gleich beim ersten der acht Wertungssprünge ins Hintertreffen. Der Vorjahres-Dritte hat mehr als 40 Punkte Rückstand auf Kraft. Vize-Weltmeister Andreas Wellinger reduzierte den Rückstand im Finale als Zehnter immerhin auf 24 Zähler.

Von den sechs Österreichern durften nur die zwei Ex-Tourneesieger zufrieden sein. Michael Hayböck kam nach mäßigem Sprung bei Rückenwind mit Glück ins Finale und wurde 27. Manuel Fettner und Clemens Aigner schieden in den K.-o.-Duellen klar aus, Daniel Huber wurde wegen eines nicht reglementgemäßen Anzugs disqualifiziert. Er wäre nach verlorenem Duell aber auch nicht als Lucky Loser weitergekommen.

ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin meinte, es sei alles am Limit gewesen. Der Anlauf sei extrem kurz gewählt worden und sehr viele Sprünge hätten den K-Punkt (120 m) nicht erreicht. "Die Verhältnisse braucht man nicht zu kommentieren, keiner hat sich wohlgefühlt auf der Schanze", sagte der Kärntner. Er lobte aber die Arbeit der Jury und die 25.000 Fans, die die Stimmung im Regen hochgehalten hätten. Dem verpassten Podestplatz durch Kraft trauerte Kuttin doch nach. "Es war eine große Enttäuschung, nach der Führung vom Stockerl zu fallen." Der nächsten Station - schon am Sonntag (14 Uhr) folgte in Garmisch-Partenkirchen die Qualifikation - blickte Kuttin dennoch zuversichtlich entgegen. "Garmisch ist derzeit unsere Heimschanze. Das Gefühl der Athleten ist gut, jetzt dorthin zu fahren."

Das Ergebnis:
1. Kamil Stoch (POL)                           279,7 Punkte(126,0 Meter/137,0)
2. Richard Freitag (GER)                      275,5 (128,5/127,0)
3. Dawid Kubacki (POL)                      270,1 (126,5/129,0)
4. Stefan Kraft (AUT)                       262,8 (132,0/119,0)
5. Stefan Hula (POL)                           259,2 (123,0/120,5)
6. Junshiro Kobayashi (JPN)               257,1 (126,5/123,0)
7. Anders Fannemel (NOR)                255,3 (129,0/124,5)
7. Johann Andre Forfang (NOR)        255,3 (114,5/126,5)
9. Markus Eisenbichler (GER)             255,1 (128,5/117,5)
10. Andreas Wellinger (GER)              254,0 (115,0/123,0)
11. Robert Johansson (NOR)              253,4 (115,0/122,5)
12. Ryoyu Kobayashi (JPN)                 252,4 (121,5/118,0)
13. Gregor Schlierenzauer (AUT)    246,0 (116,5/116,5)
14. Jernej Damjan (SLO)                      245,0 (120,5/118,0)
15. Maciej Kot (POL)                           243,3 (120,0/126,0)
16. Tilen Bartol (SLO)                          241,7 (116,5/123,5)
17. Karl Geiger (GER)                          241,1 (113,0/126,0)
18. Simon Ammann (SUI)                   240,4 (120,0/114,5)
19. Ziga Jelar (SLO)                             240,1 (123,0/115,0)
20. Daniel-Andre Tande (NOR)           237,7 (116,5/122,5)
21. Taku Takeuchi (JPN)                       236,5 (123,5/117,0)
22. Gregor Deschwanden (SUI)           235,4 (115,0/119,5)
23. Halvor Egner Granerud (NOR)       235,1 (118,0/117,0)
24. Stephan Leyhe (GER)                     233,2 (109,5/125,0)
25. Piotr Zyla (POL)                              231,7 (127,5/109,5)
26. Timi Zajc (SLO)                               224,8 (115,5/125,0)
27. Michael Hayböck (AUT)              224,0 (107,5/124,0)
28. Constantin Schmid (GER)                220,1 (114,5/104,0)
29. Jonathan Learoyd (FRA)                 211,7 (125,5/105,5)
30. Roman Koudelka (CZE)                   209,6 (120,5/105,5)
U.a. nicht für den 2. Durchgang qualifiziert:36. Clemens Aigner (AUT) 107,0 m/99,3 Punkte - 39. Manuel Fettner (AUT) 107,0/94,8 - 41. Peter Prevc (SLO) 100,5/87,6 - 46. Noriaki Kasai (JPN) 96,5/69,4. Disqualifiziert:Daniel Huber (AUT)

Der Stand im Gesamtweltcup:
1. Richard Freitag (GER)       630 Punkte
2. Andreas Wellinger (GER)     425
3. Kamil Stoch (POL)           423
4. Daniel-Andre Tande (NOR)    367
5. Stefan Kraft (AUT)          342
6. Johann Andre Forfang (NOR)  291
7. Junshiro Kobayashi (JPN)    284
8. Markus Eisenbichler (GER)   236
9. Dawid Kubacki (POL)         221
10. Anders Fannemel (NOR)       205
11. Robert Johansson (NOR)      199
12. Jernej Damjan (SLO)         195
13. Piotr Zyla (POL)            181
14. Karl Geiger (GER)           174
15.
Stefan Hula (POL)           144
16. Manuel Fettner (AUT)        117
Weiters:
25. Daniel Huber (AUT)           60
28. Michael Hayböck (AUT)        43
31. Clemens Aigner (AUT)        
41
33. Gregor Schlierenzauer (AUT)  29
37. Manuel Poppinger (AUT)       21

Der Stand im Nationencup:
1. Deutschland 2590 Punkte
2. Norwegen    2443
3. Polen       1949
4. Österreich  1453
5. Slowenien   1057
6. Japan       1042
7. Schweiz      414
8. Russland     125
9. Finnland     115
10. USA           12

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