Mi, 15. August 2018

Lärmbelästigung

28.02.2009 18:26

1-Euro-Beisl zieht laute(r) ungebetene Gäste an

Seit mehr als einem Jahr sorgt ein so genanntes 1-Euro-Lokal am Alsergrund für Aufregung. Denn das Beisl zieht auch ungebetene Gäste wie Skinheads an. In der Folge leiden die Anrainer unter Lärmbelästigung oft bis in die späten Nachtstunden. Da das Lokal als Verein geführt wird, liegt es gewissermaßen in einer rechtlichen Grauzone.

Sämtliche Speisen und Getränke werden beim Wirten in Lichtental um einen Euro angeboten. Die Gäste, es sind vor allem junge Männer, nützen dieses Angebot für exzessive Trinkgelage. So kommt es auch vor dem Lokal zu extremer Lärm- und Schmutzbelästigung.

Bereits nach den ersten Beschwerden hat das Magistratische Bezirksamt die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen des Betreibers überprüft. "Konkret heißt das: Plombierung der Stereoanlage auf Hintergrundmusik, Untersagung von Livemusikveranstaltungen bzw. Karaoke, Lautsprecher ohne Bässe sowie die Entfernung von Billardtisch und Tischfußball", erklärt Bezirks-Chefin Martina Malyar.

Ruhe ist dennoch nicht eingekehrt. Außerdem kann das Magistratische Bezirksamt die Verschmutzungen auf dem Gehsteig nicht verfolgen, da sich dieser außerhalb der Betriebsanlage befindet. Wird von den Anrainern die Polizei gerufen, sind die gröhlenden Gäste entweder über alle Berge oder wieder im Lokal selbst.

Von Martina Münzer

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