Nach 22 Minuten haben die Caps, für die es mit dem anvisierten Ausbau der Albert-Schultz-Halle sowie dem Verbleib von Präsident Hans Schmid zuletzt positive Nachrichten gegeben hatte, wie der sichere Sieger ausgesehen. Tropper (4.), Teppert (12.) und Altmann (22.) brachten die Hausherren vor ausverkauftem Haus auch entsprechend dem Spielverlauf mit 3:0 voran. Zu diesem Zeitpunkt bewahrten die Steirer einzig Keeper Grumet-Morris sowie mangelnde Chancenauswertung der Wiener vor einem Debakel.
Klare Führung beinahe verschenkt
Während sich die 99ers trotz der scheinbar aussichtslosen Lage aber gegen die Niederlage stemmten, ließen die Capitals mit der klaren Führung im Rücken die Zügel schleifen. Day (24.) und Iob (27.) brachten die plötzlich groß aufspielenden Gäste innerhalb von dreieinhalb Minuten auf 2:3 heran, Motherwell traf kurz vor der Drittelpause nur Metall. Bezeichnenderweise nahm Caps-Trainer Kevin Gaudet in der 33. Minute ein Time-out, um sein Team - allerdings mit wenig Erfolg - aufzuwecken.
Noch keine Vorentscheidung in Play-offs
Auch im Schlussabschnitt blieben die 99ers das aktivere Team. Die Capitals verlagerten sich darauf, das Resultat schließlich mit Erfolg über die Zeit zu bringen. Das Resultat entsprach damit dem Saisonverlauf: Bisher gingen die Steirer in der Bundeshauptstadt immer als Verlierer vom Eis. Am dritten Spieltag des Viertelfinal-Play-offs in der EBEL sind am Sonntag noch keine Vorentscheidungen gefallen.











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