02.02.2009 13:29 |

Groteske ums Rad

Besitzer kämpft um sein "gestohlenes" Bike

Der Streit um ein gestohlenes Mountainbike wird für einen Klagenfurter Fahrradhändler zur Geduldsprobe. Nachdem ein Unbekannter das 2.900 Euro teure Rad aus seinem Geschäft gestohlen hatte, ist es im Oktober 2008 beim Dorotheum wieder aufgetaucht. Zurückbekommen hat der Händler sein Rad aber bis dato nicht.

Mit einer gefälschten Rechnung hatte der Fahrraddieb das "Cannondale"-Mountainbike beim Dorotheum in Klagenfurt verpfändet. Und obwohl Ex-Radprofi Norbert Kostel sein Rad in dem Pfandhaus wiedergefunden hatte, blieb er bislang auf dem Schaden sitzen. "Seit drei Monaten kämpfe ich schon um das Rad. Ich kann anhand der Rahmennummer sogar nachweisen, dass es mein Eigentum ist. Trotzdem bekomme ich es nicht zurück", ärgert sich Kostel.

Mit gefälschter Rechnung Rad verpfändet
Im Dorotheum gibt es zwar ein internes System, das Diebesgut erkennt. Weil der Täter das Rad aber unmittelbar nach dem Diebstahl verpfändet hatte, blieb der Schwindel unbemerkt. "Die Rechnung, die uns vorgelegt wurde, war sehr gut gefälscht, der Mann hat sich mit einem Pass ausgewiesen. Derzeit ist das Rad von der Polizei gesperrt und wird bei uns aufbewahrt", sagt Dorotheum-Sprecherin Doris Krumpl.

Sie erklärt, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis der Klagenfurter sein Rad zurückbekommt. Krumpl: "Wir müssen allerdings noch auf eine Bestätigung der Behörde warten."

von Thomas Leitner, Kärntner Krone

Symbolbild

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