Laut Thomas Neuhauser, dem Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos, hatten sich in der Früh etwa 15 Meter einer Mauer gelöst und waren Richtung B3 abgerutscht. Die Teile dürften von einem Vorgebäude der Ruine stammen. Das Dach eines Wirtschaftsgebäudes sei von Steinen durchschlagen worden. Verletzt wurde niemand.
ORF Niederösterreich berichtete, ein weiteres "riesiges Mauerstück" drohe abzustürzen. 26 Feuerwehrleute und Polizeibeamte stehen am Ort des Geschehens in Bereitschaft, ebenso Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Melk.
Zwei Mauern werden abgetragen
Am Nachmittag beschlossen Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Melk und Sachverständige weitere Maßnahmen zur Sicherung der Ruine. Demnach werden am Montag zwei Mauern abgetragen, berichtete Neuhauser. Danach können auch die zwei aus Sicherheitsgründen evakuierten Wohnhäuser wieder bezogen werden. Noch am Sonntag sind als Schutzmaßnahme Betontrennelemente aufgestellt worden, wie sie etwa auch auf Autobahnen Verwendung finden.
Die Ursache für den Zwischenfall ist vorerst nicht bekannt. Ob ein Zusammenhang mit vor Kurzem begonnenen Bauarbeiten auf einer nahe gelegenen Straße besteht, müsse erst von Sachverständigen geprüft werden.
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