Zur Erinnerung: Klement hatte am Montag eine Wahlliste unter der Bezeichnung "Freiheitliche Partei Österreichs - FPÖ" mit sich als Spitzenkandidaten bei der Landeswahlbehörde eingebracht. Da auch Schwager einen gleichlautenden Wahlvorschlag mit Jannach an der Spitze einbringen wird, obliegt die Entscheidung über die Namensgebung und den Listenplatz der Landeswahlbehörde.
FPÖ überzeugt vom dritten Listenplatz
Die FPÖ-Spitze ist aber huntertprozentig sicher, dass ihre Liste als die richtige akzeptiert und den dritten Listenplatz erhalten werde. Parteianwalt Christian Leyroutz versicherte in einer Pressekonferenz, dass "die Wahlbehörde gar nicht anders entscheiden kann".
Mehr als 30 Unterstützer
Mehr als 30 Kandidaten der Wahlen 2006 hätten sich wieder zur offiziellen FPÖ-Liste bekannt. Vor zwei Jahren waren 49 Kandidaten auf der Liste gestanden.
Klement-Leute werden ausgeschlossen
Auf der Klement-Liste stehen 13 Kandidaten, von denen laut Jannach aber fünf davon gar nichts gewusst und sich auch wieder distanziert hätten. Den übrigen lasse man jetzt noch Zeit, sich die Sache in Ruhe zu überlegen. Wer allerdings seine Zustimmungserklärung nicht zurückziehe und weiterhin auf der Klement-Liste bleiben möchte, werde aus der Partei ausgeschlossen, betonte Schwager.
Jannach: "Klement will uns schaden"
Klement wurde von der FPÖ-Spitze attestiert, dass es ihm keineswegs mehr um die Partei, sondern nur um sich selbst ginge. Jannach: "Für Karlheinz Klement und seine Helfer vom BZÖ geht es nur darum, der FPÖ in Kärnten und bundesweit Schaden zuzufügen."
"Orange" Unterschriften
Er bezog sich auf den Umstand, dass auch BZÖ-Mandatar Sigisbert Dolinschek auf der Klement-Liste unterschrieben habe. Die beiden anderen "Autogramme" stammen von Klement selbst sowie vom ehemaligen FPÖ-Abgeordneten Ewald Stadler, der auf einen prominenten Listenplatz beim BZÖ kandidieren könnte.
FPÖ will ein Grundmandat
Dass die Diskussion um die Klement-Liste der Kärntner FPÖ schade, verleugnet Jannach nicht. Trotzdem ist er in Bezug auf die Wahl sehr zuversichtlich: "Wir wollen ein Grundmandat und deutlich über zehn Prozent der Stimmen erreichen."
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