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03.12.2016 - 14:52
Foto: APA/AFP/Adem Altan

Ankara: Terroristen jagten sich selbst in die Luft

08.10.2016, 16:00

Die türkische Polizei hat offenbar einen Anschlag in Ankara vereitelt. Wie türkische Medien am Samstagmorgen berichteten, sprengten sich zwei mutmaßliche Attentäter - ein Mann und eine Frau - bei einer Polizeiaktion in der Hauptstadt selbst in die Luft. Sie hatten demnach einen Anschlag mit einer Autobombe vorbereitet. Die Regierung verdächtigt die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), hinter den Anschlagsplänen zu stehen.

Als die Polizei die Verdächtigen aufforderte, sich zu stellen, hätten sie die Sprengsätze gezündet und sich dabei getötet, hieß es. Laut dem Rundfunksender CNN- Turk stellten die Ermittler 200 Kilogramm Ammoniumnitrat und Plastiksprengstoff sicher. Der Gouverneur von Ankara, Ercan Topaca, sprach umgehend von einer mutmaßlichen Verbindung des Paars zur PKK. Die für den Bombenbau eingesetzten Materialien deuteten ebenso wie die Bauart und die geplante Vorgehensweise auf die PKK hin, sagte Topaca.

Nach seinen Angaben hatte die Polizei in einer Anti- Terror- Operation aufgrund eines Hinweises aus der Kurden- Provinz Diyarbakir nach den beiden Verdächtigen gefahndet. Bei den Toten handle es sich um einen Mann und eine Frau. Der Mann habe umgehend identifiziert werden können, die Frau hingegen nicht. Nach einem dritten Verdächtigen werde noch gesucht, hieß es.

Immer wieder Anschläge

Erst am Freitag hatte sich die kurdische Extremistengruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) zu einem Bombenanschlag auf eine Polizeiwache in Istanbul bekannt, bei dem am Donnerstag zehn Menschen verletzt worden waren. In der Türkei haben in der Vergangenheit sowohl islamistische Terroristen als auch kurdische und linksgerichtete Extremisten Anschläge verübt.

Am Montag jährt sich der bisher blutigste Anschlag in der jüngeren Geschichte der Türkei. Damals hatten zwei Selbstmordattentäter bei einer prokurdischen Demonstration im Zentrum von Ankara 103 Menschen mit in den Tod rissen. Für die Tat wurde die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat verantwortlich gemacht.

08.10.2016, 16:00
AG/red
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