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03.12.2016 - 18:14
Foto: PETER TOMSCHI

Laptop- Kaufpflicht für Schüler sorgt für Empörung

25.09.2016, 13:54

Das Ende der Schulgeldfreiheit sieht jetzt der Bundesverband der Elternvereine gekommen und warnt, dass künftig "Hunderte Millionen" an Kosten für den Schulbesuch auf die Eltern abgewälzt werden sollen. Hintergrund ist ein Rundschreiben des Bildungsministeriums: Darin heißt es, dass ab sofort Erziehungsberechtigte gesetzlich dazu verpflichtet seien, ihren Sprösslingen Laptops, Tablets und Co. für den Unterricht zu kaufen. Bisher galt das nur für Zirkel oder Hefte. Kostenexplosion!

Nachdem erst kürzlich bekannt wurde, dass Miete für Schüler- Spinde verlangt wurde, und kurz darauf die Aufforderung, Luxus- Taschenrecher anzuschaffen, für Wirbel sorgte, jetzt das: "Durch den verpflichtenden Ankauf von EDV- Geräten und Programmen entstehen den Eltern und Erziehungsberechtigten zusätzliche Belastungen von einigen tausend Euro pro Kind und Schuljahr. Sozial Schwache, die sich das nicht leisten können, werden in ein schlimmes Dilemma gestürzt", ist Elternvereins- Chef Gernot Schreyer empört.

"Schulgeldfreiheit de facto abgeschafft"

"Mit dieser Festlegung ist die Schulgeldfreiheit de facto abgeschafft", so der Sprecher des Bundeselternverbands. Schreyer kritisiert zudem gegenüber der "Kronen Zeitung", dass diese Kostenexplosion ohne Infos und Hinweise klammheimlich auf die Eltern ausgelagert wurde.

Ministerium: Nur Kostenaufführung

Im Ministerium ortet man ein Missverständnis seitens der Elternvertreter: Das Rundschreiben sehe nämlich keinerlei Verpflichtung vor, dass Eltern Laptops oder Tablet- PCs anschaffen müssen. Es handle sich nur um eine Aufführung, welche Kosten die Schule übernimmt (etwa Bücher) und welche die Eltern zu tragen haben (etwa Füllfeder, Taschenrechner, Laptop).

Die Schule zahle nicht für einen Laptop, es müsse aber auch niemand einen kaufen, hieß es. Ausnahme ist eine Laptop- Klasse - dieser Form des Unterrichts und damit dem Kauf eines Computers müssen allerdings davor alle Eltern zustimmen.

25.09.2016, 13:54
Mark Perry, Kronen Zeitung/AG/red
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