Eine Sprecherin des belgischen Gesundheitsministeriums bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass eine Arbeitsgruppe bereits ein entsprechendes Projekt vorbereite und einen Plan entwickle. Die Katzen- Überbevölkerung sei besonders durch die vielen streunenden Katzen ein Problem geworden, heißt es aus Brüssel.
Belgische Zeitungen berichten, dass der Plan zur landesweiten Sterilisierung der Stubentiger in mehreren Etappen greifen soll. Zunächst werde man die wild laufenden Katzen einfangen und sterilisieren. Später sollen aber auch die Katzenjungen von Züchtern drankommen und als letzte Phase des Projekts auch die Katzen von Privatbesitzern.
Auf der Internetseite der belgischen Zeitung "Sud Press" kam es bereits kurz nach Veröffentlichung der Meldung zu heftigen Reaktionen der Leser. "Wird es 2026 keine Katzen mehr geben?", wird dort besorgt gefragt.
Von den Gesundheitsbehörden heißt es in einem offiziellen Statement, dass der Plan noch nicht endgültig beschlossen sei und man das im Herbst mit allen Beteiligten besprechen werden. Doch eine Expertin der Behörde meint: "Bisherige Kampagnen haben nichts gebracht. Wir müssen jetzt handeln!"