Mo, 20. November 2017

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02.02.2017 11:59

Prügel-Tschetschene droht Minister Kurz mit Mord

Jener Tschetschene (16), der im Zuge der Prügelaffäre, bei der ein Mädchen einen Kieferbruch erlitten hatte, als mutmaßlicher Schläger ausgeforscht wurde, hat via Facebook heftige Drohungen gegen Außenminister Sebastian Kurz ausgestoßen: Wenn ihm dieser begegnen sollte, werde er - Kurz - "nie wieder aufstehen". Auslöser für die Attacke dürfte der Beschluss rund um das Burkaverbot sein ...

Wie berichtet, hatte das Gewaltvideo, das in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde, für Entsetzen gesorgt. Dabei schlugen mehrere Jugendliche auf ein Mädchen (15) ein. Patrizia erlitt dabei einen doppelten Kieferbruch und musste ins Spital. Leonie, eine der Beteiligten, hat sich mittlerweile bei dem Opfer entschuldigt. Der 16-Jährige aber, der an der Prügelaffäre ebenfalls tatkräftig beteiligt gewesen sein soll und ebenfalls Reue gezeigt hatte, macht nun erneut von sich reden.

Kurz wird "nie wieder aufstehen"
Via Facebook hatte ein Bekannter des mutmaßlichen Teenie-Schlägers bereits mit etlichen verbalen Entgleisungen das geplante Burkaverbot kritisiert und in Richtung des Außenministers gewettert: "Der Typ ist nd normal" (sic!) In den Antwort-Postings meldete sich dann Abuu S. zu Wort. Zunächst bezeichnet er Kurz als "Hurensohn". Dann droht er, in gebrochenem Deutsch, Kurz umbringen zu wollen: "Er wird mir noch über den weg ,gehen und nie wieder aufstehen wo er mir über dem weg gegangen ist !" (sic!).

Nun muss der 16-Jährige wohl erneut mit gerichtlicher Verfolgung rechnen. Für den Tatbestand der gefährlichen Drohung ist eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr vorgesehen.

Fünf Monate bedingt für Schlägerin Leonie
Der Prozess rund um das Gewaltvideo steht derzeit noch aus. Leonie erhielt mittlerweile aber wegen schweren Diebstahls durch Einbruch, wegen unbefugten Gebrauchs von Fahrzeugen sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz - sie besaß einen Schlagring - fünf Monate bedingt. Das Opfer, Patricia, erhielt ebenfalls fünf Monate wegen schweren Diebstahls durch Einbruch.

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Redaktion
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