So, 19. November 2017

„Do What U Want“

22.06.2014 12:32

Lady-Gaga-Video „Werbung für Vergewaltigung“

Seit Lady Gaga mit ihrem neuen Hit "Do What U Want" die Charts gestürmt hat, haben vor allem ihre Fans auf das dazugehörige Video gewartet. Doch das kam nicht. Jetzt ist klar, warum: Keine vorgeschobenen Produktionsgründe, sondern ein Sex-Skandal sind dafür verantwortlich – und keiner à la "zu viel Haut gezeigt" oder "zu provokant gerekelt", sondern der nachvollziehbare Vorwurf, das Video sei eine "Werbung für Vergewaltigung".

Wäre es nach Lady Gaga und ihrem Team gegangen, hätte das Video niemals an die Öffentlichkeit gelangen sollen, doch die Promi-Website TMZ.com hat es vor Kurzem doch veröffentlicht. Zu sehen sind die ersten 33 Sekunden des Clips, der schon allein wegen der provokanten Rekelei von Lady Gaga durchaus für Aufregung gesorgt hätte.

Doch dass das Video nicht bekannt werden sollte, liegt nicht daran, sondern an der Tatsache, dass Lady Gagas Co-Star in dem Video, R. Kelly, sich einst wegen des Verdachts der Kinderpornografie vor Gericht verantworten musste und vor allem der Regisseur des Clips, Star-Fotograf Terry Richardson, sich derzeit mit Vorwürfen der sexuellen Nötigung konfrontiert sieht (siehe Infobox).

Zwar wurde R. Kelly bekanntlich von allen Anklagepunkten freigesprochen und gegen Richardson läuft das Verfahren noch und er bestreitet alle Vorwürfe, doch unter diesen Gesichtspunkten ein Video zu veröffentlichen, das sich darum dreht, dass ein Mann "alles, was er wolle", mit Gagas Körper machen dürfe, während sie ohnmächtig ist, war den Verantwortlichen dann verständlicherweise zu heikel.

"Das ist eine Werbung für Vergewaltigung"
Die "New York Post" zitierte eine Quelle mit den Worten: "Gaga hat ein Video, das von einem angeblichen Sex-Täter gedreht wurde, während ein anderer Sex-Täter darin auftritt, und das alles zum Thema 'Ich tue alles mit deinem Körper, was ich will'. Das ist buchstäblich eine Werbung für Vergewaltigung."

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