Herr Mölzer spricht mir in seiner Kolumne vom 26. 1. aus der Seele. Auch ich konnte nur ungläubig den Kopf schütteln, als der Bericht des Dokumentationsarchivs (DÖW) veröffentlicht wurde, laut dem der Rechtsextremismus derzeit die größte Gefahr der Demokratie in Österreich sei. Man fragt sich, in welcher Realität diese „Obermahner“ leben. Während man uns vor ideologischen Gespenstern warnt, wurde halb Berlin von Linksextremisten in eine Art „Dunkelhaft“ genommen. Und auch bei uns stehen Messerstechereien, Massenschlägereien und Vergewaltigungen von Tätergruppen aus Syrien, Tschetschenien oder Afghanistan leider fast schon auf der Tagesordnung. Anstatt diese echten Sicherheitsprobleme beim Namen zu nennen, flüchtet man sich in moralische Belehrungen. Doch das Vorbeireden an der Realität und das ständige Anpatzen politischer Gegner wird die Probleme nicht lösen. Im Gegenteil: Die sogenannten Guten brauchen sich nicht zu wundern, wenn die FPÖ unter Herbert Kickl allein durch „Daumendrehen und Bergsteigen“ Rekordwerte in Umfragen erzielt. Wer die Sorgen der Bürger ignoriert, darf sich über die Quittung nicht wundern.
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am Mi, 28.1.2026
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