Angekündigt wurde es schon lange, jetzt ist es fix. Ab spätestens 1. November 2027 sollen Lieferungen von russischem Pipeline-Gas in die EU komplett eingestellt werden. 24 der 27 EU-Staaten stimmten für eine entsprechende Verordnung, nur Ungarn und die Slowakei waren dagegen – wer ist der fehlende 27. Staat? Wenn Österreich nicht das dritte Land gegen den Gas-Stopp ist, dann hat es ebenfalls für ein Gas-Aus gestimmt – keine gute Idee. Die EU-Kommission meint aber, der Verzicht auf russisches Pipeline-Gas sei kein Risiko für die Versorgungssicherheit. Das mag stimmen, aber beim Preis werden es die bisherigen Abnehmer stark spüren. Brüssel ist es aber egal, dass das Gas aus Norwegen oder Flüssiggas von irgendwoher wesentlich teurer ist als das russische Pipeline-Gas. Die EU-Kommission lässt sich aber eine Tür offen. Sollte die Versorgungssicherheit in EU-Staaten irgendwann gefährdet sein, kann die EU-Kommission eine zeitlich begrenzte Einfuhr von Pipeline-Gas zulassen. Falls Russland dann noch gewillt ist, zu liefern. Das Ganze ist doch eine Riesenheuchelei: Wenn es Probleme gibt, dann doch wieder Pipeline-Gas aus Russland? Der jetzt beschlossene dauerhafte Gas-Stopp ist Teil eines Sanktionspakets. Und da dadurch die Wirtschaft von EU-Staaten zusätzlich belastet wird, wieder ein Schuss ins eigene Knie. Oder gar schon „krimineller“ Schwachsinn?
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