Die EU überschlägt sich jetzt förmlich mit den Aktivitäten, russisches Vermögen zu blockieren und in der Folge für den Wiederaufbau der Ukraine zu verwenden. Das ist, denkt man weiter, viel zu kurz gedacht und langfristig ob der nicht absehbaren Folgen gefährlich. Belgien und manch andere haben die drohende Gefahr erkannt und mögen sich hoffentlich durchsetzen. Es wäre das erste Mal, dass so eine Maßnahme international durchgezogen wird. Nicht nur die europäische Exportwirtschaft würde massiven Schaden nehmen, auch die Folgewirkung auf dem internationalen Geldmarkt ist unabsehbar. Möge die EU nicht nur hier, sondern auch in der derzeitigen Ukrainepolitik noch rechtzeitig umschwenken und erkennen, dass dies vielleicht nicht beliebt, aber notwendig ist.
Wilhelm Lauber, per E-Mail
Erschienen am Sa, 20.12.2025
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