Nach der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 wurde die Ukraine ein eigener Staat und erlangte ihre Souveränität. Im Rahmen der nuklearen Teilung übernahm das Land auch einen signifikanten Bestand an strategischen Atomsprengköpfen der Sowjetunion, der auf etwa 1900 geschätzt wird. Zusätzlich wurden Tausende taktische Atomwaffen sowie 176 Interkontinentalraketen übernommen. Im Jahr 1994 fasste die Ukraine den Entschluss, die vorhandenen Atomwaffen an Russland zu übergeben. Im Gegenzug erhielt sie Sicherheitsgarantien. Dieses Abkommen wurde im Budapester Memorandum festgeschrieben und von Großbritannien, Russland, der Ukraine und den USA unterzeichnet. Es beinhaltete die Verpflichtung, jegliche Form der Gewalt gegen die Ukraine zu unterlassen. Diese Sicherheitsgarantien trugen jedoch nicht dazu bei, die Ukraine im 21. Jahrhundert vor Russland zu schützen. Hätte die Ukraine ihre Atomwaffen behalten, hätte Russland keinen Angriffskrieg begonnen. Einseitige Abrüstung wurde bestraft. Daher hat die Ukraine nur ein geringes Vertrauen in Sicherheitsgarantien.
Oberst i.R. Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Sa, 6.12.2025
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