Lange stellte die Beitrittsinitiative europäischer Staaten ein zentrales Element der Außenpolitik der EU dar. Das Motto lautete: Mitgliedsstaaten führen keinen Krieg gegeneinander. Konflikte werden demokratisch ausgetragen. Damit sollte der Frieden in Europa für immer gesichert werden. Es entstand der Begriff „Friedensunion“, und viele Menschen glaubten daran. Eine besondere Beziehung entstand zu Russland, das von Anfang an klargestellt hatte, der EU nicht beitreten zu wollen. Europa wurde bald von russischen Energielieferungen abhängig. Der Beitritt osteuropäischer Länder zur EU wurde in Moskau als Eingriff in die traditionelle russische Einflusssphäre gedeutet und stieß auf starken Widerspruch. Die Europäer verfielen sicherheitspolitisch in einen friedlichen Dornröschenschlaf und vergaßen, dass die EU auch von außen bedroht werden könnte. Der Überfall Russlands auf die Ukraine weckte die Europäer auf, wenngleich es heute noch Menschen gibt, die sich wundern, dass die europäischen Staaten ihre Verteidigungsfähigkeit durch massive Aufrüstung herstellen. Die EU wird sich anstrengen müssen, um die kommenden sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Hierzu werden Innovation, Einigkeit, Entschlossenheit und Resilienz notwendig sein.
Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Sa, 5.7.2025
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