ÖVP-Innenminister Karner fordert nach dem verhinderten Anschlag auf das Publikum der Taylor-Swift-Konzerte also die Möglichkeit, Messengerdienste zu überwachen, um nicht mehr so stark von ausländischen Diensten abhängig zu sein. Diese Forderung ist meines Erachtens kein probates Mittel und würde in erster Linie Terroristen in die Karten spielen, welche primär das Ziel verfolgen, die zivilisatorischen Errungenschaften sowie die Grundfesten der Demokratie zu erschüttern und auszuhöhlen. Im digitalen Zeitalter ist es de facto unmöglich, alle Kommunikationskanäle zu überwachen und so potenzielle Gefährder herauszufiltern. Terroristen und Kriminelle werden dann ganz einfach auf Alternativen ausweichen und kreativere Methoden entwickeln, wenn sie stärker überwacht werden. Leider wird es immer wieder Wege geben, welche es Terroristen ermöglichen, ihre feigen und barbarischen Taten zu planen. Über die Möglichkeit zu sinnieren, Messengerdienste zu überwachen, kann daher nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Im Gegenteil, die feigen Feinde der Freiheit hätten dann erst recht gewonnen.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am So, 11.8.2024
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