Das kürzlich im EU-Parlament beschlossene Lieferkettengesetz ist nicht nur ein menschenrechtlicher Meilenstein, sondern ist auch ein wichtiges Instrument, um einen fairen Wettbewerb im EU-Markt zwischen großen und kleinen bzw. mittleren Unternehmen (KMU) zu ermöglichen. Es kann bitte nicht sein, dass große Unternehmen (ab 1000 Mitarbeiter und 450 Millionen Umsatz) einen Wettbewerbsvorteil gegenüber KMU haben, wenn sie unter Einbeziehung von Kinder- oder Zwangsarbeit bzw. Umweltzerstörung produzieren. ÖVP, FPÖ und Neos haben gegen das Gesetz gestimmt und sich schützend hinter große Unternehmen, die solche Geschäftsmodelle betreiben, gestellt. Diese Parteien, die sich gerne als Wirtschaftsparteien schmücken, sehen sich offensichtlich nur für Unternehmen ab einer gewissen Größe zuständig! Daher bin ich sehr froh, dass die SPÖ und die Grünen für das Gesetz im EU-Parlament gestimmt haben und dass dieses im Sinne von Menschenrechten und fairem Wettbewerb verabschiedet wurde.
José Curado, Klosterneuburg
Erschienen am Do, 30.5.2024
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