Das freie Wort

Enteignung durch die EU

Es lässt sich in der Geschichte der Europäischen Union nur anfänglich Gutes erkennen. Das einstmalige Friedensprojekt der Gründungsstaaten ist zu einem ungerechten Sanktions- und Verteilungssuperstaat mit 27 zerstrittenen Ländern verkommen. Den Brüsseler Spitzen mit ihren Tausenden Beamten und deren Wasserträgern ist das normale Leben der zum Steuerzahlen verdammten Europäer wohl gänzlich fremd. Ansonsten käme nicht aktuell ein weiterer schwerer Eingriff auf der zu biederen Lakaien verkommenen Bürger liebstes Spiel- und Werkzeug. Nun soll doch bald eine Schar von eigens bestellen Beamten über Gedeih oder Verderb der in Privateigentum stehenden Autos der EU-Bürger entscheiden. Darf das für den öffentlichen Verkehr zugelassene Verkehrsmittel behalten und genutzt werden, oder nicht? Als Deckmantel des Vorhabens wird die wirtschaftliche Lage der Autoindustrie innerhalb der EU und das Thema Umwelt herangezogen. In Wahrheit handelt es sich um eine weitere Entmündigung und Enteignung durch die Brüsseler Inquisition. Ob und wann ein Kraftfahrzeug nicht mehr für den öffentlichen Verkehr taugt, entscheiden einmal pro Jahr Kfz-Prüfstellen in Form von Kfz-Fachbetrieben oder Verkehrsclubs mit Prüfwerkstätten. Falls dort Mängel aufgezeigt werden, dann lassen die sich mit einer Reparatur beheben. Die Entscheidung, ob repariert, verkauft oder verschrottet wird, sollte noch immer der Besitzer tragen. Wer zahlt, bestimmt. Eine zwangsweise Verschrottung gibt es nicht einmal in von den EU-Verherrlichern verachteten Staaten wie Russland oder Nord-Korea. Wenn übrigens jemand die deutsche Autoindustrie demoliert, dann ist es die deutsche Ampelregierung, bestehend aus Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen mit unnötig hohen Umweltauflagen und Strafsteuern, die nicht dem Zweck dienlich sind. Wenn jemand von der Selbstgeißelung profitiert, dann sind es Länder wie China, Indien, Brasilien und weitere mehr, die es mit dem Umweltschutz bei Weitem nicht so genau nehmen, wie es Deutschland oder Österreich schon längst tun. Wirtschaftliche Selbstzerstörung und private Enteignung ist wohl das Geschäftsmodell der angeblichen Elite, die den eigenen Untergang herbeiführt. Weit haben wir es gebracht!

Stefan Weinbauer, Zell an der Pram

Erschienen am Sa, 13.4.2024

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