Die ORF-Sendung am 29. November – Brennpunkt Österreich, Scheinbar reich – hat mit brutaler Offenheit gezeigt, dass insbesondere seit den Corona-Lockdowns immer mehr junge Menschen (Generation Smartphone) den Reichtum versprechenden professionellen Gurus auf den Leim gehen. Mit Reisen, tollen Autos, Jachten und Luxus aller Art werden sie animiert, teure Finanzkurse zu belegen, ihr Geld in „Tradings“ zu investieren oder „Klubs“ beizutreten und von zu Hause aus mit Smartphone und Tablet ausgerüstet um weitere Klubmitglieder zu werben und bei all dem gigantisch zu verdienen. Work-Life-Balance inklusive. Ein Pyramidenspiel übelster Sorte, denn die meisten werden bloß abgezockt, und dabei verdienen nur die an der Spitze stehenden Influencer! Die Kriegs- und Nachkriegs-Generationen haben nach 1945 das zerstörte Österreich wieder aufgebaut und mit harter Arbeit in damals 48 Wochen- und oft Überstunden den Wohlstand aufgebaut, den die nachfolgenden Kinder und Enkel genießen durften. Dafür wird „den Alten“ heute die wohlverdiente Rente geneidet. Erst die technische Aufrüstung ab den 50er-Jahren und der Computer ab den 70ern haben zu laufenden Arbeitszeitverkürzungen und 1967 zu einer 5-Tage-Arbeitswoche geführt. Liebe junge Leute, ihr sorgt euch um eure spätere Rente, aber wie wollt ihr euch diese verdienen, wenn viel zu viele keiner „echten“ Arbeit mehr nachgehen und keine entsprechende Sozialleistungen in ein System einbringen, das euch eine Altersrente ermöglicht? Akuter Personalbedarf herrscht derzeit in allen Branchen, und es ist so leicht wie nie, einen interessanten Beruf zu ergreifen!
Christa Janeschitz, Jennersdorf
Erschienen am Mi, 6.12.2023
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.