Wenn Herr Kickl unseren Bundespräsidenten in Sachen Demokratie belehren will, dann sage ich zu Herrn Kickl, „lernen Sie Geschichte“. Denn wenn er schon die Wahl 1999 und die Regierung Schüssel 2000 zur Sprache bringt, dann muss er auch dazusagen, dass damals die Nummer 2 (FPÖ) und die Nummer 3 (ÖVP) eine Koalition bildeten und die Nummer 1 (SPÖ) damals von Schüssel ausgetrickst wurde. Das heißt, wenn Herr Kickl und seine FPÖ die nächste NR-Wahl gewinnt, muss es auch keinen FPÖ-Bundeskanzler geben. Und zum ORF-Interview mit Susanne Schnabl kann man nur sagen: ein peinlicher Kickl, der sich in einem Stasi-Verhörzimmer wähnte. Vielleicht wäre es dem abgehobenen Herrn Kickl (der ja auch zur Elite gehört und sich schon als Bundeskanzler sieht) lieber gewesen, in einem Salon im Hilton oder in einem anderen 5-Sterne-Tempel befragt zu werden, ein Raum im österreichischen Parlament ist ihm anscheinend zu schlecht.
Gottfried Schmidl, Draßburg
Erschienen am Do, 24.8.2023
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