Italiens Ministerpräsident, Mario Draghi, führt die 3-G-Regel für Arbeitnehmer*innen in Italien ein. Somit kann und darf nur jede(r) seiner Arbeit nachkommen, der geimpft, genesen oder getestet ist. Die Tests sind kostenpflichtig und müssen 2- bis 3-mal pro Woche erbracht werden. Es ist vorauszusehen, dass die italienische Regierung mit dieser einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahme die Impfquote massiv erhöhen wird und sehr bald eine Aufhebung sämtlicher Einschränkungen wie in Dänemark ausrufen kann. Es wäre wünschenswert, wenn die österreichische Bundesregierung sehr bald diesem Beispiel folgen würde und auch uns damit aus den Zwängen der Pandemie befreien kann. Ein guter Zeitpunkt wäre die Woche nach den Wahlen in Oberösterreich. Danach müssen Bundeskanzler Kurz und seine Regierung nicht mehr politisch taktieren und sind in der Lage, eine richtige Entscheidung für die österreichische Volksgesundheit und die heimische Wirtschaft zu treffen, ohne aus wahlstrategischen Gründen weiterhin zögern zu müssen. Die positive Resonanz der italienischen Bevölkerung auf Draghis Maßnahmen sollte Herrn Kurz zusätzlich dazu motivieren.
Thomas Koller, Wien
Erschienen am Mi, 22.9.2021
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