Zum wiederholten Male erfahren wir aus der „Krone“ über das immer weiter fortschreitende Bauernsterben. Täglich schließen 9 (!) Bauernhöfe für immer ihre Pforten. Sie können einfach mit den Preisen minderwertiger Billigimporte aus dem Ausland nicht mehr mithalten. Einerseits gaukelt uns die EU in heuchlerischer Manier die Wichtigkeit des „Green Deal“ vor, bei dem man den Bürgern allen Ernstes einreden will, dass Europa mit einer Beteiligung von 10% am weltweiten CO2-Ausstoß das Weltklima retten kann. Andererseits arbeiten die EU-Lobbyisten weiter an der Verkleinerung von Agrarflächen, um in der Folge Importe aus dem Ausland zu rechtfertigen. Umweltzerstörerische Freihandelsabkommen wie Mercosur, die durch völlig überflüssige Transportwege gigantische Mengen CO2 in die Atmosphäre blasen, sind plötzlich kein Thema mehr. Wann steigen hier die Menschen endlich auf die Barrikaden, um diesen Wahnsinn zu verhindern? Die Bauern, und ganz besonders die Klein- und Mittelbetriebe, sind der Garant für unsere gesunde und nachhaltige Lebensmittelversorgung. Wollen wir das wirklich so einfach auf dem Altar des nur durch Profitgier getriebenen Brüsseler Molochs opfern? Jeder Einzelne kann durch gezielte Auswahl beim täglichen Einkauf seinen Beitrag zur Rettung unseres Bauernstandes leisten. Eine große Hilfe wäre, endlich eine einfach nachvollziehbare Kennzeichnung unserer Lebensmittel einzuführen. Statt einer völlig dümmlichen und unausgegorenen Ampel-Regelung bei Corona-Zahlen wäre eine Ampel-Regelung bei Lebensmitteln weit sinnvoller. Beispielsweise „Grün“ aus dem eigenen Bundesland, „Gelb“ aus Österreich und „Rot“ aus dem Ausland. Vielleicht wäre es dem einen oder anderen auch unangenehm, sich mit einem Einkaufswagen voller „roter“ Päckchen an der Supermarktkasse anzustellen. So einfach wäre es, wenn man es wirklich will.
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am Mi, 22.9.2021
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