Die „Krone“ schreibt: „Jeder Sparer verliert 700 Euro pro Jahr.“ Das ist natürlich der Durchschnitt, denn wer wenig am Sparbuch hat, kann nicht so viel verlieren. Tatsache ist aber: Die Europäische Zentralbank EZB betreibt seit Jahren eine aggressive Finanzpolitik zu Lasten der Sparer (die USA mit ihrer FED sind allerdings nicht viel besser). Die EU-Geldpolitik wird von oben nach unten betrieben; von der EZB über die nationalen Zentralbanken auf die Geschäftsbanken mit der Order: null Zinsen oder Negativzinsen. Dafür steigt die Inflation, und daher kommt der Verlust. Die Regierungen freut die Null-Zins-Politik, erleichtert sie doch die Reduzierung der gigantischen Staatsverschuldung. Dass das zu Lasten der Sparer geht, dass die „gerupft“ werden, wird als unvermeidbares Übel von der Regierung gerne in Kauf genommen. Aus dem Grund werden Kurz und Co. ganz sicher auch nicht gegen die Null-Zins-Politik aufbegehren. Jetzt will man den Sparern zunehmend Investitionen in Wertpapiere schmackhaft machen, um statt Verluste Gewinne zu machen. Doch die Österreicher sind vorsichtig und misstrauisch. Was ist, wenn die nächste Krise kommt, die nächste Arbeitslosenwelle, und es sind keine Reserven mehr da? Denn dass es wieder zu einer Krise ähnlich jener von 2007/2008, zu einer globalen Banken-, Finanz- und Wirtschaftskrise kommen wird, steht fest. Und was als Folge der Corona- Krise noch daherkommt, muss man ja auch erst sehen.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Mi, 1.9.2021
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