Berührende Bilder zeigten am 27. 8. die geschundene Natur in einem Meer voll Plastik und treibender Netze. Die Empörung ist beinahe zu spät, denn Menschen mit Hausverstand, die keine Wissenschafter sein müssen, ahnten schon lange, dass die Lebewesen durch Erfindergeist und Gier in ihrem Lebensraum erwürgt werden! Aber: Gehören wir nicht auch zur selben Natur? Werden wir nicht gegenwärtig von derselben Gier drangsaliert? Der Journalismus wird wieder erst den Weg zur Offenheit der Berichterstattung finden, wenn es zu spät ist. Diese „Rückspiegel-Betrachtungen“ lenken bloß von dem gegenwärtigen Megadesaster ab, in dem wir uns befinden! Es nützt nichts, die Vergangenheit permanent zu verurteilen, denn damit springen wir auf dasselbe Tablett auf, auf dem wir in Zukunft ebenfalls abserviert werden! Woher also diese Überheblichkeit, diese Ausgrenzung von Denkalternativen, diese Auslöschungskultur? Es wird Zeit, sich der Gegenwart und Zukunft mit derselben Verantwortung zu stellen, mit der wir die Vergangenheit beurteilen. Lange können wir die Schuldfrage nicht mehr wie eine heiße Kartoffel im Kreis schieben, auch nicht der Journalismus! Selbsterkenntnis und umfassende Aufklärung wären ein guter Start, ehe es zu spät!
Mag. Josef Platzer, per e-mail
Erschienen am So, 29.8.2021
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