Im Sommerinterview einer österreichischen Tageszeitung sprach Burgenlands Landeschef Hans Peter Doskozil eine heikle Thematik an, nämlich die geringe Differenz zwischen Mindestsicherung und Entlohnung für Arbeit. Es sei der größte Witz, dass die Mindestsicherung bei 900 Euro liege und die Entlohnung schwerer Arbeit bei 1200 Euro. Da wolle er einen Abstand, und da gehe es um Wertschätzung, so seine Worte. Sehr richtig, Herr Landeshauptmann, da ist sicherlich eine überwiegende Mehrheit des Volkes bei Ihnen. Aber hoffentlich wird die Wertschätzung nicht so praktiziert, dass man erneut jenen Menschen das Geld kürzt, welche unverschuldet arbeitslos geworden sind und denen mit 900 Euro ohnehin nicht mehr viel zum Leben bleibt. Viel mehr wäre es an der Zeit, allgemein die Löhne anzuheben, und da denke man in erster Linie an all die Frauen und Mütter, welche Tag für Tag hart arbeiten müssen und nach Feierabend noch die Hausarbeit und das Wohl ihrer Kinder zu bewerkstelligen haben. Wann wird endlich unseren ASVG-Pensionisten die nötige Wertschätzung bei gerechter Pensionszahlung entgegengebracht? Seit der Nachkriegszeit haben sie unermüdlich geschuftet und unser Land nach vorne gebracht, wovon das ganze Volk profitiert hat. Das können wir mit Stolz in aller Welt präsentieren. Aber erneut werden all diese Leistungserbringer auf der Strecke bleiben oder die Arbeitslosen ein weiteres Mal erniedrigt werden, während die Großköpfe ihre sorgenlose Zeit auf Luxusjachten oder aktuell im Weltall verbringen dürfen.
Christian Mitter, Utzenaich
Erschienen am So, 25.7.2021
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