21.02.2008 13:30 |

Dauerregen

Regierung in Ecuador ruft den Notstand aus

Die Regierung Ecuadors hat nach den schweren Überschwemmungen den landesweiten Notstand ausgerufen. In dem südamerikanischen Land regnete es in diesem Winter so heftig, wie seit mindestens 20 Jahren nicht mehr. Bisher ertranken nach offiziellen Angaben drei Menschen in den Wassermassen.

Der Notstand ermögliche die Freigabe von Sondergeldern, um die Folgen der Überschwemmungen zu bekämpfen und den Geschädigten schnell helfen zu können, zitierten nationale Medien den Präsidenten Rafael Correa am Donnerstag.  

Infolge des Hochwassers und der dadurch ausgelösten Erdrutsche haben Zehntausende Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten, auch die Infrastruktur und die Landwirtschaft seien in Mitleidenschaft gezogen worden.

Mehr Erkrankungen durch Denguefieber
Zugleich erkrankten immer mehr Menschen an dem gefährlichen Denguefieber, dessen Virus von einer Stechmücke übertragen wird. Die Mücken vermehrten sich besonders stark in den Hochwassergebieten. Bisher seien etwa 1,000 Krankheitsfälle bekannt geworden, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

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