18.12.2007 20:12 |

240 Jobs wackeln

Novartis schließt Wiener Forschungsbüro

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis schließt sein Wiener Forschungsbüro mit rund 240 Beschäftigten. Das hat eine Novartis-Sprecherin am frühen Dienstagnachmittag bestätigt. Die Schließung erfolgt im Rahmen der weltweiten "Initiative Forward", in deren Rahmen Novartis weltweit 2.500 Vollzeitstellen abbauen will.

Es seien "keine Kündigungen ausgesprochen" worden, sagte Novartis Österreich-Sprecherin Birgit Wandrak. Auch das Kündigungs-Frühwarnsystem beim AMS sei nicht aktiviert worden. Forschungsmitarbeiter sollen die Möglichkeit bekommen, an andere Novartis-Standorte - etwa nach Basel, wo die Forschung für Autoimmunerkrankungen konzentriert wird - zu wechseln. Für die übrigen Mitarbeiter soll zusammen mit dem Betriebsrat ein Sozialplan ausgearbeitet werden.

Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) hat zusammen mit dem Betriebsrat angekündigt, den Abbau "nicht kampflos hinzunehmen". Der Zeitpunkt - sechs Tage vor Weihnachten - und die Art der Information an die Mitarbeiter - per Videozuspielung aus der Basler Konzernzentrale - gekommen. Die Botschaft habe mit den Worten "That's it" geendet. "Das ist an sozialer Kälte nicht zu überbieten", sagte GPA-DJP-Vorsitzender Karl Proyer. Gewerkschaft und Belegschaftsvertreter würden gegen die Standortschließung "alle Möglichkeiten ausschöpfen"

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