16.12.2007 23:06 |

Dörfer angegriffen

Kampfjets der Türkei fliegen Einsätze im Nordirak

Türkische Kampfflugzeuge haben Sonntag früh Stützpunkte kurdischer Rebellen im Nordirak angegriffen. Nähere Angaben zu dem Einsatz im Nachbarland machte der Generalstab in Ankara zunächst nicht. Lokale Behördenvertreter im Irak bestätigten die Luftangriffe. Betroffen waren demnach zehn Dörfer im Grenzgebiet.

Dabei sei eine Frau getötet worden, zwei Menschen hätten Verletzungen erlitten. Zudem seien etliche Häuser und eine Schule zerstört worden, berichteten die Bürgermeister von Jarawa und Sankasar.

Das türkische Parlament hatte die Regierung im Oktober ermächtigt, Truppen in den Nordirak zu entsenden, falls dies als notwendig erachtet werde. Diese sollen dort Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) angreifen.

Seither hat die Armee rund 100.000 Soldaten und militärische Ausrüstung an der Grenze zum Irak zusammengezogen. In den vergangenen Wochen startete sie wiederholt grenzüberschreitende Einsätze gegen die kurdischen Rebellen.

Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).