30.11.2007 10:48 |

Erster Lawinentoter

45-Jähriger stirbt nach Skitour-Unglück

Nach einem Lawinenabgang im Tiroler Stubaital ist am Donnerstag ein 45-Jähriger in der Innsbrucker Klinik seinen durch die Verschüttung erlittenen schweren Verletzungen erlegen. Der Familienvater war am Mittwoch über eineinhalb Meter tief unter den Schneemassen begraben worden.

Der 45-Jährige war gegen 7.30 Uhr allein zu einer Skitour zum „Hohen Burgstall“ im Bezirk Innsbruck-Land aufgebrochen. Gegen 11.00 war er laut Polizei zuletzt am Gipfel gesehen worden.

Die Frau des tödlich Verunglückten alarmierte zwei Stunden später die Suchmannschaften. Die Bergrettung Neustift rückte mit 20 Mann aus und fand ihn gegen 14.00 Uhr. Der Tiroler wurde aus einer Tiefe von eineinhalb Metern geborgen. Die Polizei geht davon aus, dass er mehr als eine Stunde unter dem Lawinenkegel gelegen hatte. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen.

Symbolbild

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