06.04.2007 15:47 |

Oster-Reisewelle

Oster-Reiseverkehr roll langsam an

Der Oster-Reiseverkehr hat am frühen Freitagnachmittag langsam zu rollen begonnen. Besonders Autobahnen und Schnellstraßen sind akut staugefährdet, meldet der ÖAMTC. Lange Wartezeiten werden auch für manche Grenzübergänge erwartet. Unfälle und Baustellen sorgen zusätzlich für Verkehrsbehinderungen. Laut Stau-Prognose des Clubs dürfte es vor allem in Westösterreich zu Kolonnenbildung kommen.

Gefährdet sind die Rheintal-Autobahn (A14) vor dem Pfändertunnel, die Arlberg-Schnellstraße (S16), die nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Toten und sechs Verletzten um die Mittagszeit komplett gesperrt war, und die Inntal-Autobahn (A12) zwischen Kufstein und Innsbruck.

Weitere Verbindungen, auf denen es laut ÖAMTC mit ziemlicher Sicherheit zu Staus kommen wird: Brenner-Autobahn (A13) vor der Mautstelle Schönberg, Fernpass-Bundesstraße (B179) zwischen Nassereith und Füssen (D), Silvretta-Hochalpenstraße (B188) bei der Zufahrt nach Ischgl, am Eiberg (B173) von Kufstein bis Söll, auf der B169 zwischen Mayerhofen und Strass sowie auf der Loferer Bundesstraße (B178).

Traditionell ist am Freitag auch auf der Tauernautobahn (A10) mit Blechlawinen zu rechnen. Ebenfalls von Überlastung betroffen sein könnte die Ennstal-Bundesstraße (B320) zwischen Radstadt und Liezen. Längere Stehzeiten sind auch auf der Südautobahn im Packabschnitt einzuplanen.

Am burgenländischen Grenzübergang Nickelsdorf (nach Ungarn) hatte sich bereits gegen 12.00 Uhr ein sechs Kilometer langer Stau gebildet, die Wartezeit betrug rund zwei Stunden. Auch an den niederösterreichischen Grenzstellen Laa a. d. Thaya und Drasenhofen (nach Tschechien) sowie in Berg und Klingenbach (in die Slowakei und nach Ungarn) könnte es zu längeren Aufenthalten kommen.

Dienstag, 31. März 2020
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