04.12.2017 06:04 |

Paar geht es besser

Angriff in Südafrika: "Ein Wunder, dass wir leben"

Nach dem brutalen Überfall auf ein Ehepaar aus Mondsee in Südafrika befinden sich der 63-jährige Pensionist und seine fünf Jahre ältere Frau auf dem Weg der Besserung. Es sei "ein Wunder, dass wir noch leben", so Klaus M. am Krankenbett. In den geraubten Rucksäcken des Paares befanden sich auch alle Reisedokumente, daher verzögert sich die Heimkehr.

Drei Monate Traumreise näherten sich dem Ende. Als der Messermann bei einem Strandspaziergang wie aus dem Nichts hinter einer Düne hervorsprang, wurde für das Paar ein Albtraum wahr.

Wie berichtet, stach der Räuber dem 63-Jährigen ohne Vorwarnung dreimal in Bauch und Brust. Seiner Frau (68) fügte der Angreifer eine Stichwunde am Hals zu. Mit letzter Kraft schleppten sich die beiden zum Ausgangspunkt des Spaziergangs zurück, wo eine Frau, die dort mit ihrem Hund unterwegs war, die Einsatzkräfte alarmierte.

"Ich war wie taub und unter Schock"
Nach einer Notoperation befindet sich das Ehepaar außer Lebensgefahr. "Ich war wie taub und unter Schock. Ein Wunder, dass wir noch leben", so Klaus M. im Krankenhaus. Noch am Montag können die beiden die Klinik verlassen.

Die Oberösterreicher waren seit September in Südafrika unterwegs. In einer Woche war die Rückreise geplant, doch wegen des Verlusts der Dokumente wird sich die Heimreise verzögern - die Botschaft hilft jetzt bei der Ausreise.

Jasmin Gaderer und Florian Hitz, Kronen Zeitung/krone.at

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