27.12.2006 08:49 |

Zwei Todesopfer

Schwere Unfälle in Niederösterreich

Verkehrsunfälle in Niederösterreich haben am Abend des Christtages und in den Morgenstunden des Stefanitages zwei Todesopfer und drei schwerst beziehungsweise lebensgefährlich Verletzte gefordert. In Karambolagen in Waidhofen a.d. Ybbs, Ebergassing (Bezirk Wien-Umgebung) sowie auf der A1 bei Ardagger (Bezirk Amstetten) waren nur junge Kfz-Lenker und -Insassen involviert.

Auf der Westautobahn verunglückten am Stefanitag gegen 2.45 Uhr zwei ungarische Staatsbürgerinnen. Margareta B. (25) und Gizella C. (27) waren laut Polizei mit ihrem Pkw nach rechts von der Richtungsfahrbahn Linz abgekommen.

Der Wagen durchstieß die Randleitschiene und kam auf der Böschung zum Stillstand. Beide Frauen wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen geborgen und in Krankenhäuser eingeliefert. Für die 25-Jährige kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Ebenfalls am Stefanitag gegen 2.45 Uhr kam der 22-jährige Martin K. mit seinem Pkw im Freiland des Gemeindegebietes von Waidhofen a.d. Ybbs nach rechts von der Straße ab. Das Auto stieß gegen einen Leitpflock und eine Schneestange. In weiterer Folge wurde der Wagen quer über die Fahrbahn zurückgeschleudert, prallte frontal gegen die Stütze eines Transportcontainers und wurde derart eingeklemmt, dass das Dach in das Innere gedrückt wurde. Der 22-Jährige starb an der Unfallstelle.

Zwei Schwerst- und zwei Leichtverletzte forderte am Abend des Christtages ein Frontalzusammenstoß auf der B15 im Gemeindegebiet von Ebergassing. Ursache der Karambolage dürfte weit überhöhte Geschwindigkeit gewesen sei. Der 20-jährige und der 19-jährige Pkw- Lenker wurden in den Wracks eingeklemmt und schwerst verletzt. Ihre Beifahrerinnen im Alter von 17 bzw. 15 Jahren kamen mit leichten Blessuren davon.

Symbolbild; Foto: Martin A. Jöchl

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