06.10.2017 07:04 |

400 m tiefer Fall

Deutscher stürzt am Großglockner in den Tod

Vor den Augen seines Kletterpartners ist ein 59 Jahre alter Deutscher am Donnerstag am Großglockner in Osttirol in den Tod gestürzt. Der Alpinist war an einem Felsen mit seinen Steigeisen ausgerutscht und fiel danach rund 400 Meter über felsiges Gelände in die Tiefe. Beide Kletterer waren laut Polizei ohne Seilsicherung unterwegs gewesen.

Der Bergsteiger stürzte über die Südwand des Großglockners ab und kam erst am Ködnitzkees zu liegen. Das Team des Notarzthubschraubers "C7" konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Leiche wurde vom Polizeihubschrauber geborgen.

Kletterpartner mit Polizeihubschrauber ins Tal gebracht
Der Kletterpartner blieb unverletzt, konnte aber wegen der zwischenzeitlich extremen Windverhältnisse nicht mehr mit dem Hubschrauber geborgen werden. Er stieg mit einer anderen Seilschaft in Richtung Gipfel auf, wo er von Bergrettern gesichert und anschließend zur Erzherzog-Johann-Hütte gebracht wurde. Von dort flog ihn der Polizeihubschrauber "Libelle" ins Tal.

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