Mi, 26. September 2018

"Mussten handeln"

28.09.2017 20:21

Ancelotti-Rauswurf für Hoeneß "alternativlos"!

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat die Trennung von Trainer Carlo Ancelotti nach den Entwicklungen in Paris als alternativlos bezeichnet! Der Italiener habe wichtige Führungsspieler des deutschen Fußball-Meisters gegen sich aufgebracht, sagte Hoeneß am Donnerstagabend am Rande eines Termins in Siegen dem Radiosender FFH.

"Du kannst als Trainer nicht deine prominentesten Spieler als Gegner haben", erklärte Hoeneß: "Ich habe in meinem Leben einen Spruch kennengelernt: Der Feind in deinem Bett ist der gefährlichste. Deswegen mussten wir handeln."

"Die Tatsache, dass der Trainer aus meiner Sicht in den letzten Tagen fünf wichtige Spieler - der Coman ja auch, den hat er auch nicht spielen lassen - auf einen Schlag gegen sich gebracht hat, das hätte er niemals durchgehalten", sagte Hoeneß. Ancelotti hatte am Mittwochabend in dem bisher bedeutendsten Saisonspiel Mats Hummels, Jerome Boateng und Franck Ribery nicht eingesetzt. Arjen Robben und Kingsley Coman kamen nur als Einwechselspieler zum Zug.

Nagelsmann: "Beteilige mich nicht an Spekulationen"
Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann wehrte indes vor dem Europa-League-Spiel bei Ludogorez Rasgrad Fragen zur Trainer-Diskussion beim FC Bayern ab. "Ich habe mich heute nicht damit beschäftigt, ich befasse mich nicht mit Spekulationen. Meine Medienabteilung hat alles von mir ferngehalten, was nichts mit dem Spiel zu tun hat", sagte Nagelsmann am Donnerstag dem Fernsehsender Sport1.

Der 30-Jährige wird als Kandidat auf die Nachfolge von Ancelotti bei den Bayern gehandelt. Nagelsmann hatte erst im Juni seinen Vertrag bei 1899 Hoffenheim bis zum Jahr 2021 verlängert. Der gebürtige Bayer Nagelsmann hatte vor wenigen Wochen in einem Eurosport-Interview ausführlich seine persönliche Vision als Chefcoach beim deutschen Rekordmeister publik gemacht.

"Der FC Bayern spielt in meinen Träumen schon eine etwas größere Rolle", sagte er unter anderem, entschuldigte sich aber später - auch per SMS bei Ancelotti. "Tut mir leid, dass diese Aussagen von mir so extrem große Wellen geschlagen haben. Das war keine Bewerbung von mir und hatte null aktuellen Bezug."

krone Sport
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