Fr, 21. September 2018

Sicherheit in Wien

25.09.2017 16:40

ÖVP: Smartphones und Sturmgewehre für die Polizei

Smartphones, Sturmgewehre und einen eigenen Sicherheitsstadtrat: Ein türkises Trio, bestehend aus Innenminister Wolfgang Sobotka, Wiens Ex-Landespolizeipräsident Karl Mahrer und dem Wiener Klubobmann Manfred Juraczka, präsentierte Montagmittag in der VP-Zentrale die sogenannte Sicherheitsvereinbarung für Wien.

Gemeinsam fordern sie mehr Personal für die Polizei inklusive einem Versetzungsstopp. Acht Polizeiinspektionen sollen erweitert und erneuert werden. Außerdem geplant: insgesamt 497 neue Polizeifahrzeuge, 1000 Sturmgewehre und 700 Dienst-Smartphones bis Ende 2018.

Künftig soll es auch einen eigenen Sicherheitsstadtrat für Wien geben. Juraczka kritisierte den Koalitionspartner SPÖ in Sachen Sicherheit: "Wenn die ÖVP Wien immer wieder Vorschläge zum Thema Sicherheit gemacht hat, ist das zumeist auf taube Ohren gestoßen."

Bevor Karl Mahrer, Spitzenkandidat der Liste Sebastian Kurz in Wien, seine Forderungen präsentiert, bittet er die Medienvertreter, ihn nun als Politiker und nicht als Polizisten zu sehen: "Bitte sehen Sie mich nicht als Polizeipräsident."

Innenminister Sobotka nutzte die Gelegenheit, um sich einmal mehr über das Sicherheitspaket zu äußern. Die Abfuhr der SPÖ sei für ihn "unverständlich" und eine "schwere Enttäuschung" gewesen.

Alexander Bischofberger-Mahr
Alexander Bischofberger-Mahr

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